Veedel entdecken

Sehenswert in Zollstock

Was gibt es im Veedel zu entdecken?

Gestüt Röttgen — Das größte deutsche Vollblutgestüt

Das Gestüt Röttgen ist ein Gestüt und Pferderennstall im Kölner Stadtteil Rath/Heumar. Es hat eine Größe von 250 Hektar und ist damit das größte deutsche Vollblutgestüt.
Das Gestüt hat seinen Namen von dem Schloss Röttgen, welches lange Zeit zum Gestüt gehörte. Gegründet wurde es von Peter Paul Mülhens im Jahre 1924. Es ist Teil der Land- und Forstwirtschaftlichen Betriebe Röttgen. Nachdem Maria Mehl-Mülhens, die Tochter des Gründers, Gestüt und Rennstall geleitet hatte, ging nach ihrem Tod das Gestüt auf die von ihr gegründete Mehl-Mülhens-Stiftung über. Zu ihrer Zeit gab es mit Baronrath Stud eine irische Dependance des Gestüts Röttgen, aus der unter anderem Star Appeal hervorging.

Ein besonderes Highlight ist der wunderschöne, vor einiger Zeit neu gestaltete Tierpark im Stadtwald. Er zählt zu den ganzjährigen Attraktionen von Köln für die Naherholung. Der Tierpark wird von Schulklassen, Kindergartengruppen sowie Natur- und Tierinteressierten aller Altersgruppen besucht.

 

Monte Troodelöh — Der Höchste Punkt Kölns

Lust auf einen Spaziergang durch den Wald zum höchsten Punkt Kölns? 

 

Der Monte Troodelöh ist mit 118,04 m ü. NHN die höchste Erhebung der Stadt Köln. Er liegt im Stadtteil Rath/Heumar etwa 1250 Meter Luftlinie südlich der A 4 am Wolfsweg zwischen der Einmündung Pionier-Hütten-Weg und der Kreuzung mit dem Brück-Forsbacher Weg. Der Monte Troodelöh liegt auf einem ansteigenden Hang im Königsforst. Oberhalb des Wolfswegs steigt das Gelände bis auf etwa 130 Meter weiter an, diese Bergspitze hat keinen Namen. Sie gehört zum Ortsteil Bensberg der Stadt Bergisch Gladbach, da der Wolfsweg an dieser Stelle die Grenze zum Kölner Stadtgebiet ist.

 

Bis ins Jahr 1999 war der Punkt weitgehend unbekannt. Zu diesem Zeitpunkt war der höchste Punkt Kölns mit 116,7 m ü. NHN angegeben. Am 12. November des Jahres erwanderte eine kleine Gruppe von Mitarbeitern der Stadtverwaltung diese Stelle und setzte ein provisorisches Gipfelkreuz. Nachdem das städtische Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster im Jahre 2000 das Areal neu vermessen hatte, korrigierte man die Höhe auf 118,04 m ü. NHN.

 

Von der Haltestelle Königsforst Richtung Königsforst und den Schildern folgen. 

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Ein besonderes Highlight ist der wunderschöne, vor einiger Zeit neu gestaltete Tierpark im Stadtwald. Er zählt zu den ganzjährigen Attraktionen von Köln für die Naherholung. Der Tierpark wird von Schulklassen, Kindergartengruppen sowie Natur- und Tierinteressierten aller Altersgruppen besucht.

BAHNHOF PORZ-HEUMAR

Der Bahnhof Porz-Heumar im Kölner Stadtteil Rath/Heumar liegt auf der Bahnstrecke Köln-Kalk–Overath, auf der Personenverkehr der Oberbergischen Bahn in der Relation Köln–Rösrath–Overath–Gummersbach–Meinerzhagen–Lüdenscheid stattfindet. Er wird im Personenverkehr seit 1991 nicht mehr bedient und dient nur noch als Betriebsbahnhof. Das ehemalige Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.

Am 1. August 1910 wurde der Bahnhof unter dem Namen „Heumar“ eröffnet; am 25. Juni 1966 erfolgte die Umbenennung in „Porz-Heumar“. Im Jahre 1991 wurde der Halt im Personenverkehr unter Hinweis auf ein zu geringes Fahrgastaufkommen eingestellt.

Göttersiedlung

 

Unmittelbar am Rand des Königsforstes erstreckt sich eine Wohnsiedlung mit Gestaltungselementen der Gartenstadtidee und des Heimatstils. Die Bezeichung „Göttersiedlung“ leitet sich aus den Straßennamen mit Benennungen der germanischen Götterwelt ab. Der Vorsitzende der Siedlungsgenossenschaft, Dr. Keller, hatte diese Namensgebung der Stadt Köln vorgeschlagen. Die erste Bauphase datiert von 1922 bis 1939. Neben Wohngebäuden und einer Siedlungsstruktur aus der Phase der ursprünglichen Planung sind später weitere Neubauten hinzugekommen. Gleichwohl ist der historische Siedlungscharakter noch gut erkennbar und raumprägend.

Die günstige verkehrstechnische Anbindung an die Straßenbahn, die Waldrandlage und die attraktive Gestaltung kennzeichnen die „Göttersiedlung“ als sehr hochwertiges Wohngebiet. Obwohl somit die ursprüngliche Gartenstadtplanung nicht vollständig umgesetzt werden konnte hat dieses Wohnviertel einen gestalteten Gesamtcharakter, der beim Betreten deutlich wahrnehmbar ist und eine idyllischen Eindruck hinterlässt. Die räumliche Wirkungsebene bezieht sich somit auf die innere Siedlungsstruktur und auf den Außenbereich in seiner Geschlossenheit. Der ländlich geprägte bergische Heimatstil ist mit städtischer Architektur verknüpft.

Ein besonderes Highlight ist der wunderschöne, vor einiger Zeit neu gestaltete Tierpark im Stadtwald. Er zählt zu den ganzjährigen Attraktionen von Köln für die Naherholung. Der Tierpark wird von Schulklassen, Kindergartengruppen sowie Natur- und Tierinteressierten aller Altersgruppen besucht.

 

Gemütlich auf dem Wochenmarkt in Zollstock einkaufen

Der Wochenmarkt in Zollstock bietet ein buntes Sortiment, zudem auch tolle Kräuter, Oliven und Senfprodukte gehören. Außerdem ist einmal im Monat (an jedem vierten Donnerstag) ein Scherenschleifer vor Ort, bei dem ihr eure Messer und Scheren schärfen lassen könnt – die perfekte Voraussetzung für’s anschließende Kochen mit den frischen Zutaten. Wer zwischendurch mal eine Stärkung braucht, kann sich am Grillhähnchen- oder Reibekuchenstand was Leckeres gönnen. 

 

Quelle – Mit Vergnügen Köln.de

Höninger Weg/Herthastraße

Der Wochenmarkt im Höninger Weg, Herthastraße in Köln-Zollstock findet immer donnerstags statt.


Öffnungszeiten Donnerstag
7 bis 13 Uhr
(Aufbau ab 6 Uhr, Abbau bis 14 Uhr)


Erreichbarkeit
Stadtbahn-Linie 12 (Haltestelle Herthastraße)
Für diesen Markt sucht die Marktverwaltung Händler*innen, um das Sortiment zu erweitern. Gewünscht werden Obst und Gemüse, Käse, Textil, Gewürze, Blumen und ein gastronomisches Angebot an Kaffee beziehungsweise Getränken.


Quelle – Stadt Köln.de

 

Bericht aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 17.08.2022 von Stephanie Borch über den Wochenmarkt in Zollstock

Wochenmarkt in Zollstock Aufbruch mit neuen Händlern

Eine fröhlich grün-blau-rot gemusterte Tischdecke, ein buntes Regal, hübsch arrangierte Flaschen, Gläser und Tüten – der Stand von Maria und Salvatore Cumia ist ein leuchtender Farbtupfer auf dem Zollstocker Wochenmarkt. Die beiden sind neu hier, erst seit August kommen sie auf den Marktplatz am Höninger Weg.
Sie haben sizilianische und andere italienische Produkte im Angebot wie Olivenöle, Weine, Nudeln, Pesto, Tomatensaucen, Kekse, eingelegte Sardinien, Honig mit besonderen Geschmacksnoten wie Orange und Kastanie, besondere Käsesorten, Hartwurst und Schinken. „Viele unserer Produkte sind aus eigener Herstellung“, erzählt der junge Sizilianer.
Kunden, die an ihrem Stand stehen bleiben, informieren die beiden über ihre Ware und bieten Probierhäppchen. Auch Manfred Kaiser, Vorsitzender der IG Zollstock im Wandel, schaut vorbei. „Ich freue mich sehr über dieses neue Angebot“, sagt er. Die IG, gegründet vor knapp zwei Jahren, ist ein Zusammenschluss aus Handel, Handwerk, Gewerbe, Gastronomie, Institutionen und Fördermitgliedern mit dem Ziel, die Entwicklung im Veedel zu fördern. Seit gut anderthalb Jahren bemüht sie sich, den Zollstocker Wochenmarkt attraktiver zu machen. Der bietet seit vielen Jahren ein eher trostloses Bild – wenige Stände, viel freie Fläche, wenige Besucher.

Aktuell finden sich donnerstagsvormittags zur Marktzeit ein Hähnchenwagen, ein Reibekuchenimbiss, ein Eier- und Kartoffelstand, zwei Gemüse- und Obststände und seit einiger Zeit zumindest auch wieder ein Wagen mit Fleisch und Wurst am Höninger Weg. „Wir haben engen Kontakt zum Marktamt und sprechen selbst Marktbetreiber an. Letztes Jahr im Herbst konnten wir einen Metzger und einen Käsestand gewinnen. Der Metzger gab relativ kurzfristig auf, weil der Markt zu wenig frequentiert wurde. Der Käsestand musste aus Personalmangel aufgeben“, beschreibt Kaiser die bisher vergeblichen Versuchen, den Zollstocker Markt auf Trab zu bringen.


Auch ein langjähriger Fischhändler hatte altersbedingt aufgehört, ein neuer gab nach nur zwei Besuchen vor Ort auf – zu wenig Umsatz. „Man muss da ein bisschen Geduld haben, auch ein Markstand muss sich erst etablieren“, meint Kaiser. In der Vergangenheit habe der Markt viermal mehr Stände gehabt als heute, informiert das städtische Marktamt und weist ebenfalls auf die bisher gescheiterten Versuche hin, neue Händler für Zollstock zu erwärmen. Ständig sei man auf der Suche, so das Amt. Es sei ein Marketingkonzept in Zusammenarbeit mit den anwesenden Händlern geplant, auch im Zusammenspiel mit der IG, teilt es mit. Das werde allerdings noch dauern aufgrund von mangelnder Personalkapazität.


Dennoch hat der Zollstocker Markt auch seine Stammkunden, vor allem der Kartoffel- und Eierstand von Lutzi Schmitt aus Erftstadt ist sehr beliebt. Hier bilden sich sogar kleine Schlangen. „Meine Schwester und ich kaufen hier seit 20 Jahren ein. Es gibt nirgendwo bessere Kartoffeln. Ansonsten ist der Markt wirklich etwas dürftig, aber wenn der Kartoffel- und Eierstand ginge, das wäre schrecklich“, sagt Gudrun Schwab.
Auch die Zollstockerinnen Anneliese Morens und Anita Vitt kaufen hier seit Jahren regelmäßig ein. „Die Eier sind lecker und die Kartoffeln einfach köstlich – die kann ich kochen und so essen, da brauche ich nichts anderes zu“, schwärmt Anita Vitt. Auch die beiden Rentnerinnen wünschen sich ein größeres Angebot. „Ein Blumenhändler wäre schön, auch Käse wäre toll. Aber wir sind froh, dass es wenigstens diesen Markt gibt“, sagen Vitt und Morens.
Die IG will dranbleiben, weiter Händler ansprechen und nach Zollstock locken. Demnächst will sie auch selbst alle 14 Tage auf dem Markt vertreten sein, so dass sich auf diese Art abwechselnd Betriebe aus dem Veedel vorstellen können. Auch Bänke wünscht sich die IG für den Platz.