> Natürlich hat jeder Kölner seinen eigenen Favoriten. Aber dann gibt es doch diese Orte und Plätze, wo jeder schon mal gewesen sein sollte. Hier sind unsere Favoriten.

Kölner NOrden

Der Fühlinger See

Unweit des Gewerbegebiets Feldkassel und in Sichtweite des Entwicklungszentrums der Ford-Werke breitet sich ein Naturidyll aus, das über das gesamte Jahr als Anziehungspunkt erholungssuchender Bürger gilt. Der Fühlinger See, benannt nach dem nächstgelegenen Stadtteil Fühlingen, ist der ideale Ort im Kölner Norden, um das Leben an der Natur zu genießen. Große Wiesenflächen laden zum Picknicken, Grillen oder einfach nur Faulenzen ein, während sich im und auf dem Wasser Hobbysportler, Schwimmer oder Ruderer körperlich betätigen.

Der Fühlinger See ist im Grunde nicht ein See, sondern besteht aus einer Vielzahl miteinander verbundener Wasserflächen. Insgesamt sieben Seen formen sich um die Regattastrecke, die regelmäßig von Sportlern ansässiger Schul- und Sportvereinen genutzt wird. Die Seen werden auf verschiedene Weise verwendet, etwa als Freibad mit herrlichem Sandstrand („Blackfood Beach“), Angel- oder Surfsee. Die Tiefe des Sees liegt bei durchschnittlich zehn Metern, an manchen Stellen sogar bei 20 Metern.

Neben Wassersportaktivitäten lädt die Sport- und Erholungsanlage auch zum Inlineskaten und Beach-Volleyball ein. Auch Marathonläufer und Triathleten finden hier ideale Trainingsbedingungen vor. Externe Besucher verbinden mit dem Fühlinger See indes Freiluft-Veranstaltungen wie das Reggae-Festival „Summerjam“.

Wer ausgedehnte Spaziergänge liebt oder im Sommer mit Freunden viele Stunden in angenehmer Atmosphäre verbringen möchte, findet mit dem Fühlinger See wahrlich sein kleines Paradies.

Kölner Osten

Die Mauer an der Schifferkirche St. Clemens

Viele Jahre war es ein Insider-Tipp, doch schon lange ist nicht nur den Mülheimern bekannt, welch schönes Fleckchen sich dort am Rheinufer neben der Mülheimer Brücke befindet. Direkt vor der ehemaligen Schifferkirche St. Clemens, die als romanische Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts entstand und seit Jahrhunderten Ausgangspunkt der traditionellen Fronleichnamsprozession „Mülheimer Gottestracht“ ist, wurde 1969 eine Mauer errichtet, von der jeder Betrachter einen herrlichen Blick auf den Rhein, die Rheinbrücke und auf einen Teil der rechtsrheinischen Promenade hat. Hier treffen sich Schüler, um nach dem Unterricht in den freien Nachmittag zu starten; Genießer nehmen später mit einem Picknickkorb auf dem Bauwerk Platz und lassen sich bei Sonnenuntergang Wein und Käse schmecken. Überhaupt hat sich das Mäuerchen zum beliebten Treffpunkt nach Feierabend entwickelt, wo insbesondere Jugendliche schon gerne mal den Geräuschpegel überdrehen. Frischverliebte finden hier einen wunderschönen Platz für Momente in harmonischer Zweisamkeit.

Kölner Süden

Der Volksgarten

Der Volksgarten im Stadtteil Zollstock ist eine der ältesten Parkanlagen der Stadt. Seit 1890 auf dem Gelände eines ehemaligen und heute in Rudimenten noch vorhandenen Forts existierend, ist die Grünanlage eine der Top-Adressen unter den Kölner Lieblingsorten. Kein Wunder, denn der Volksgarten bietet nahezu alles für die freie Zeit in der Natur.

Da sind vorneweg natürlich die zahlreichen Wiesen, die zum Ausruhen, Treffen oder Spielen einladen. Während die Kleinen mit Papa Fangen spielen, lassen Ältere die Frisbees fliegen. Gemütlichkeit ist angesagt, wenn Speisen und Getränke in versammelten Gruppen gereicht werden und zu Gitarrenklängen dezent gesungen wird. Vorbeieilende Jogger und Radfahrer haben für so etwas zwar keine Zeit, doch auch sie genießen das Ambiente auf ihren Wegen zwischen Bäumen und über dezente Anhöhen.

Viele Besucher zieht es hingegen zum Tretbootfahren auf dem überschaubaren See oder zur Beobachtung der mutig an Land stolzierenden Enten. Durstige Kölner steuern indes gerne auch gleich den Biergarten an, der insbesondere in den Abendstunden bei eingeschalteten Lichterketten eine wunderbare Stimmung verbreitet.

Tipp: Am besten zu Fuß, per Fahrrad oder Straßenbahn (Haltestelle Eifelplatz) anreisen. Parkplätze sind kaum vorhanden und stark nachgefragt.

Kölner Westen

Die Jahnwiese

Gigantisch mutet die Rasenfläche an, die sich hinter der Südkurve des RheinEnergieStadions ausbreitet. Die Jahnwiese, so der offizielle Name der großen Sportanlage der Stadt Köln, umfasst gemäß aushängendem Plan sieben große und drei kleine Fußballfelder. Klar, dass die Zeiten, wo sich Hobbyfußballer zum sportlichen Vergleich treffen, sehr begehrt sind. Anfragen beim Sportamt sollten daher frühzeitig gestellt werden!

Rollt mal nicht der Ball über die Jahnwiese, wird sie bisweilen auch von Erholungssuchenden als Liegeplatz genutzt, um in Ruhe die Sonnenstrahlen genießen zu können. Auch Studenten der nahegelegenen Sporthochschule kommen hier zusammen. Fans des 1. FC Köln treffen sich vor den Spielen auf der Jahnwiese, um sich auf das bevorstehende Match einzustimmen. Vierbeiner finden hier einen Platz zum Herumtollen und ausgiebigen Läufen.

Und sollte es doch mal zu laut oder zu voll sein, findet sich mit dem Adenauer-Weiher in unmittelbarer Nähe eine prächtige Alternative zur Entspannung.

Ab nach Rodenkirchen

Jenny Schmitz, 18

Aktiv und sportlich

Melissa Dom, 26

Ich mag’s langsam

Björn Heuser, 38

Ich liebe Kunst & Kultur

Ben Arenz, 35

Ich lebe gesund

Elena Friedrich, 22

Ich liebe es aufregend

Benno Stop, 8

Ich bin Entdecker

Wie ist Dein Tag

“Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen“, sagte schon Friedrich Nietzsche – und in unseren Veedel ist so viel zu entdecken. IN DER ADVENTSZEIT Folge Catrin Sommerfeld bei >> “Mein Tag”

Jup Schmitz, 18

Aktiv und sportlich

Erik Müller, 26

Ich liebe mein Veedel

Lisa Hansen, 38

Ich liebe Kunst & Kultur

Melanie, 25

Ich lebe gesund