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SUMMARY:Hans Lüdemann – Trio Ivoire
DESCRIPTION:Hans Lüdemann – piano / electronics  | Aly Keita – Balaphon / Sanza (Cote d‘Ivoire) Christian Thomé – drums / percussion \nIm TRIO IVOIRE verschmelzen persönliche Wurzeln aus den Traditionen von Jazz\, europäischer und afrikanischer Musik. Die Verbindung des afrikanischen Balafons mit Klavier\, Schlagzeug und Elektronik schafft einen zeitgenössischen Sound ohne Vergleich. Das hat weniger mit traditioneller Musik als damit zu tun\, künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten in einer globalisierten Welt zu finden. Einerseits geht es darum\, traditionelle afrikanische Instrumente in die moderne Welt zu transportieren\, um auf der anderen Seite neuen Farben für das Klavier zu entdecken.\nGemeinsam entsteht eine eigene Art von Musik jenseits der Klischees – ein lustvolles Spiel dreier außergewöhnlicher Musikerpersönlichkeiten zwischen Traditionen\, Visionen und Experimenten. Besonders dort\, wo afrikanische Polyrhythmik und europäische Polyphonie sich verbinden\, oder wo die Gegensätze betont werden\, entstehen die kreative Energien der Gruppe. Die musikalische Magie des TRIO IVOIRE verbindet Jazz zurück nach Afrika\, in einer subtilen Balance zwischen reichen und komplexen rhythmischen und formalen Strukturen und einer emotionalen Tiefe „hinter den Tönen“\, die berührt – sie zielt direkt in das Herz des Zuhörers. \n  \nHans Lüdemann\n1961 in Hamburg geboren\, studierte klassisches Klavier am Hamburger Konservatorium und Jazz-Klavier an der Musikhochschule Köln und dem Banff Centre/Kanada und schloss mit dem Konzertexamen ab. Hans Lüdemann‘s Motivation war und ist die Realisierung eigener kreativer Ideen\, Kompositionen\, Projekte und Improvisationen\, die ihn von Kindheit an beschäftigten. Die „erkennbar eigene Sprache“ (FAZ) prägt seine Gruppen TRIO IVOIRE und ROOMS ebenso wie seine Klavier-Soloprogramme. Lust an musikalischen Entdeckungen brachte ihn immer wieder in Berührung mit Musikern und der Musik Afrikas und machte ihn zu einem „Wanderer zwischen den Welten“. Lüdemann entwickelte neue Spieltechniken für das historische Clavichord und erweitert den akustischen Flügelklang mit elektronischen Klaviersamples zu einem mikrotonalen „virtuellen Klavier“.\nLüdemann‘s professionelle Karriere\, die 1985 als Mitglied der Gruppe CHORUS mit Eberhard Weber / Jan Garbarek / Ralf Hübner mit einer Asientournee begann\, brachte ihn mit vielen bedeutenden Musikern zusammen – dazu gehören Paul Bley (Duo CD)\, Marc Ducret\, Mark Feldman\, Heinz Sauer\, Angelika Niescier\, Reiner Winterschladen und Toumani Diabate. Als Solopianist und im Ensemble hat er die Welt bereist und ist regelmässiger Gast auf internationalen Festivals und Konzertbühnen. Porträtkonzerte bei der Musiktriennale Köln gehören dazu wie auch Auftritte beim Bachfest Leipzig\, Offbeat-Festival Basel\, Münchner Klaviersommer\, dem Copenhagen Jazz Festival\, den Nancy Jazz Pulsations\, dem HIFA-Festival Harare\, dem Delhi Jazz Yatra\, den „Vues d Afrique“/Montreal und Konzerte im Haus der Kulturen\, Berlin\, der Prager Philharmonie\, der New Yorker Knitting Factory und im „Teatro Amadeo Roldan“ in Havana/Cuba. Er hat Kompositionsaufträge des WDR\, der NDR Bigband und der Kunststiftung NRW erhalten. Seine Musik ist auf zahlreichen CD- und Notenveröffentlichungen bei renommierten Labels und Verlagen dokumentiert. 2012 ist sein bisher umfangreichstes Projekt\, „die kunst des trios“\, als 5-CD-Box erschienen\, die mit dem „ECHO Jazz 2013“ ausgezeichnet wurde.\nLüdemann ging 2002 mit Bundespräsident Johannes Rau auf Afrikareise\, war Mitglied der Bundesjury Komposition für die Villa Massimo 2003 – 2007 und künstlerischer Leiter des „Jazzart-Festival NRW von 2001 – 2004. Er leitete den „Creative Jazz Workshop“ an der Europäischen Akademie Montepulciano\, wirkte als Lehrbeauftragter für Jazz-Klavier an der Musikhochschule Köln und als Cornell Visiting Professor am Swarthmore College 2009/2010 in den USA. Er lebt als freischaffender Musiker und Komponist in Hoffnungsthal bei Köln. \n  \nAly Keita\nwurde 1969 in Abidjan/ Côte d’Ivoire als Sohn malischer Eltern geboren. Er stammt aus einer Malinké-Familie\, die seit Generationen den Beruf des „Griots“ (traditionelle Sänger und Musiker) ausübt. Er verbrachte seine Kindheit in Mali\, wo er auf dem traditionellen pentatonischen Balafon zunächst bei Zouratié Coulibaly lernte. Zurück in Abidjan\, begegnete er 1986 Georges Makinto\, mit dem er erstmalig Jazzmusik machte. Er entwickelte sein eigenes diatonisches Balafon\, das ihm neue Möglichkeiten und Stile eröffnete.\nSeine Erfahrungen im Jazz gaben ihm Gelegenheit\, in Afrika\, Europa und den USA aufzutreten und seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Er passte das Balafon an verschiedenste Musikstile an\, was ihm Begegnungen mit international renommiertern Künstlern ermöglichte. So spielte er inzwischen mit Musikern wie Pharaoh Sanders\, Rhoda Scott\, Camel Zekri\, Lukas Ligeti\, Gilles Renne\, Philippe Sellam\, Trilok Gurtu\, Jan Garbarek\, Majid Bekkas\, Linley Marte\, Etienne M’Bape\, Habib Koité\, Rokia Traoré\, Michel Donéda\, Xavier Charles\, Sekouba Bambino\, Paco Séry\, Talib Kibwé\, Masahiro Sayama\, Akétagawa Shoji\, Bernard Zadi\, Hans Lüdemann.\nMit Georges Makinto sowie den Formationen „Beta Foly“\, „African Project“ und dem „Trio Ivoire“ hat er CD-Aufnahmen gemacht. Außerdem spielt er auf Alben von Paco Séry\, Manu Solo\, Omar Sosa und Majid Bekkas mit. Aly Keita gibt regelmäßig Solokonzerte. 2010 hatte er einen zweimonatige Solotournee durch Ost- und Südafrika für das CCF. Eine erste CD unter eigenem Namen ist 2007 bei Contrejour erschienen\, eine weitere mit Balaphon solo 2010.\nAly Keita wurde 2010 mit dem deutschen Weltmusik-Preis „Creole“ ausgezeichnet. Im Auftrag des „Centre de formation et de promotion musicale“ in Niamey (Niger) leitete er zwischen 1989 und 1995 Kurse für traditionelle und moderne Musik. Er baut alle seine Instrumente selber und war Balafonlehrer an der Kunsthochschule in seiner Heimatstadt Abidjan. Als Gastdozent gab er Workshops an vielen internationalen Hochschulen\, u.a. der Musikhochschule Köln. Auf Initiative von „Y’a pas son deux“ bauten Aly Keita und seine Brüder 1999 in Tarascon sur Ariège (Frankreich) das grösste Balafon der Welt.\nSeine wichtigsten Festivals: - „La Côte d’Ivoire au quotidien“\, Centre Georges Pompidou\, Paris (Frankreich) - Festival „Africa Estate“\, Cagliari (Italien) - Haus der Kulturen der Welt\, Berlin und Goethe-Institut München (Deutschland) - Festival in Memphis/ Tennessee (USA) - Wiener Oper (Österreich) - Festival de la Francophone\, Limoges; Calvi Jazz-Festival\, Korsika (Frankreich) - „MASA Off“ und „Energie Jazz“\, Abidjan (Côte d’Ivoire) - Fête de la Musique\, Bangui (Zentralafrika) - „Festival de l’eau“ (Niger)\, „Jazz à Ouaga“ (Burkina Faso) - „Banlieues Bleues“\, „Sons d’Hiver“\, Paris; „Nuit atypique“\, Langon (Frankreich) - Jazz Festival St. Louis (Senegal) \n  \nChristian Thomé\nGeboren 1970 in Düsseldorf\, studierte von 1991 bis 1997 Jazzschlagzeug an der Hochschule der Künste in Arnheim\, Niederlande\, lebt seitdem in Köln. Er gehört zu den wenigen Schlagzeugern\, die eine eigene Sprache gefunden haben. Sein originäres und klangfarbenreiches Schlagzeugspiel\, für das er auch international bekannt ist\, ermöglicht ihm den seltenen Spagat\, sich in ganz unterschiedlichen Musikstilen zu profilieren. So war er im Herbst 2004 mehrere Wochen für das Goethe-Institut auf Konzertreise im Nahen Osten mit dem Kölner Weltmusikensemble „Schäl Sick Brass Band“\, er spielt kammermusikalische Musik im Trio mit Markus Stockhausen und Angelo Comisso\, zeitgenössischen Jazz und improvisierte Musik mit „Mad Michel“ (Sebastian Gramss\, Matthias Schubert\, Rudi Mahall)\, er erweitert sein Instrumentarium um elektronische Geräte wie z.B. Loopdelay und Laptop\, um z.B. in Jürgen Friedrichs „bits ’n pieces“ den Begriff Elektrojazz neu zu beleuchten\, und er geht noch einen Schritt weiter in die elektronische Richtung als Teil von „Nanoschlaf“ (Matthias Muche\, Philip Zoubek\, Sven ..) und deren intermedialen Improvisationen im Rahmen der Reihe „Frischzelle“\, er schlägt musikalische Brücken zur Klassik\, etwa in der Zusammenarbeit mit dem jungen\, zeitgenössischen Komponisten Moritz Eggert\, oder dem Auryn Streichquartet\, und natürlich reizt ihn auch die Jazztradition und ihre aktuelle Adaption\, z.B. in Georg Rubys „Village Zone“ -Trio mit Dieter Manderscheid\, oder im Thomas Heberer Trio\, mit Carl- Ludwig Hübsch an der Tuba.\nDarüber hinaus bündelt er sein persönliches Schaffen in verschiedenen eigenen Projekten\, komponiert\, arrangiert und produziert z.B. „Radio Köber“ ein elektronisch/akustisches Trio mit Robert Schleisiek und Tilman Ehrhorn\, Preisträger bei Jazzart 2004\, er ist der kreative Mittelpunkt von „Lühning“\, einem Quartet um die Sängerin Inga Lühning\, er hat von Publikum und Presse gefeierte Auftritte mit seinem Duo „Rudolph Thomé“ mit der Sängerin Céline Rudolph bestritten („ihnen gehört die Zukunft des Jazz“)\, mit „Arnie Bolden“ (S.Meinberg\, R. Beerkircher\, Michael Thieke) hat er gerade die Debut- CD „don’t do it\, tu es“ fertiggestellt\, auf der zeitgenössischer Jazz zu hören ist\, und seiner natürlichen Begabung für längere Formen und Arrangements für größere Besetzungen kann er in seinem Septet „tomatic 7“ freien Lauf lassen.\nEr spielte mit Lee Konitz\, Peter Kowald\, Evan Parker\, Michael Moore\, Dhafer Youssef\, Michel Godard\, Rainer Winterschladen\, Ike Willis\, John Goldsby\, Markus Stockhausen\, Claudio Puntin\, Guillaume Orti\, Till Brönner\, Dieter Manderscheid\, Frank Chastenier\, Hans Lüdemann\, Henning Sieverts\, Achim Kaufmann\, Sebastian Hess\, Hartmut Kracht\, Céline Rudolph\, Michiel Braam\, Wilbert de Joode\, Jorrit Dijkstra\, Oene van Geel\, Peter Fessler\, Moritz Eggert\, Sebastian Gramss\, Nils Wogram\, Matthias Schubert\, Rudi Mahall\, u.a.
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SUMMARY:Gerd Köster liest: Tiefkölsches und Hochdeutsches
DESCRIPTION:Zugegebenermaßen könnte Gerd Köster auch das Telefonbuch vorlesen und würde seine Zuhörer fesseln – schlicht mit Stimme\, Sex-Appeal und Charisma. Der Sänger\, Autor\, Performer und gefragte Hörbuch-Sprecher bringt anstelle eines Telefonbuches allerdings dann doch lieber Bücher von bekannten Autoren und unbekannte Schätzchen mit. Er liest alte\, aktuelle und zeitlose Geschichten und Gedichte von Heinz Weber\, Christian Thill\, Willi Ostermann\, Woody Allen\, Heinrich Böll\, Gernhardt / Eilert / Knorr u. a.Tragische\, komische\, zornige\, zotige\, vornehme und bescheidene Alltagshelden führen uns aus dem alten Kölner Stadtteil Unter Krahnenbäumen über Irland und Südfrankreich auf (fast) alle Inseln dieser Welt. Zweisprachig\, tiefkölsch und hochdeutsch. Über Kösters Sprecherqualitäten schrieb die „Buchkritik“ „Köster wechselt – je nach Stimmung und Figur – immer wieder die Tonlage und schafft so schon fast ein Ein-Personen-Hörspiel. Ein ganzes Ensemble von Sprechern könnte es kaum besser machen.“ Köster überzeugt mit seiner warmen und vollen Stimme mit dem tiefen\, angerauten Tonfall. So füllt er jede Figur individuell mit Leben und verleiht ihr einen akustischen Charakter. Auch weil Gerd Köster als Vorleser „brennt“ – von innen nach außen – wie es sich gehört! Das Publikum wird sich brillant unterhalten und emotional angerührt fühlen und das zweisprachig – tiefkölsch und hochdeutsch.
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SUMMARY:Matria
DESCRIPTION:Tamara Lukasheva – Gesang\, Klavier\, Melodika | Matthias Schriefl – Trompete\, Flügelhorn\, Tuba\, Euphonium\, Alphorn\, Gesang\, Akkordeon \nWeltmeister des Blechs und eine Fee der Stimme – so kann man das Programm von Matthias Schriefl und Tamara Lukasheva überschreiben. Matria verbindet verschiedene süddeutsche Volksmusikarten (z.B. Jodler\, Almlieder\, Zwiefache) mit ukrainischer Volksmusik\, ein groovendes Alphorn mit dem Gesang der ukrainischen Karpaten\, Improvisation und Freiheit mit Tradition aus beiden Ländern.\n„Noch sind der Ukraine Ruhm und Freiheit nicht gestorben\, noch wird uns lächeln\, junge Ukrainer\, das Schicksal. Verschwinden werden unsere Feinde wie Tau in der Sonne\, und auch wir\, Brüder\, werden Herren im eigenen Land sein“\, lautet die erste Strophe der ukrainischen Nationalhymne – und nein\, sie ist nicht gerade aktuell in diesen Tagen geschrieben worden\, auch wenn dies in so tragischer Weise naheliegt. Der ukrainische Dichter Pawlo Tschubynskyj schrieb im Herbst 1862 das patriotische Gedicht\, das später zur Hymne wurde\, lange bevor es die Ukraine als eigenständigen Staat gab.\nDie Welt ist seit dem 24. Februar nicht mehr so\, wie sie vorher war. Matria macht Musik\, die zu einer Zuflucht wird\, die Menschen verbindet – in einer Weltlage\, die erst zögerlich in der Alltagsnormalität vieler Menschen ankommt und jeden Tag aufs Neue das bis dahin Vorstellbare sprengt.\n“Da agieren Menschen\, auf deren emotionale und produktive Energie im Zentrum von Bedrohung\, Verzweiflung und Ohnmacht Verlass ist. Noch wissen wir nicht\, ob solche Ressourcen irgendwann den Wahn eines einsamen Despoten zu brechen vermögen (…) Die Stücke dieses Konzerts zeigten\, dass Musik doch immer in erster Linie Liebeserklärung und nicht Waffe ist. Gerade für diesen Aspekt erweist sich Trompeter Matthias Schriefl als idealer Partner\, wenn er Bezüge zu seiner alpenländischen Prägung ins Spiel bringt\, aber auch zeigt\, dass er selbst in ukrainischer Musik sehr wohl zu Hause ist. Als er schließlich auf dem Alphorn im virtuosen Duett mit den zarten Gesangslinien von Lukasheva kommuniziert\, lebt real-existierende kulturelle Nachbarschaft. Auch die ist hinter den Mauern des Kremls anscheinend so gefürchtet und verachtet.“ schrieb Stefan Pieper zu einem Konzert der beiden im Kölner Stadtgarten. \n“Berg-Musik\, die beim Zuhörer das schönste Echo auszulösen vermag.” – Sirus W. Pakzad / Jazzthing 2018\n“Matria: Spaß als Widerstand Was auch immer das Wort Matria bedeuten mag\, welcher Sprache es entlehnt ist\, dem Ukrainischen\, Allgäuischen\, Lateinischen\, ob es auf der ersten Silbe betont ist\, auf der zweiten oder dem Schlussvokal: ich weiß es nicht\, ist auch egal.Was ich weiß ist\, dass Matria – manchmal zumindest – für Hoffnung und Aktivismus steht\, für ein Versprechen und zugleich für den Versuch\, es im Hier und Jetzt einzulösen und dabei den größtmöglichen musikalischen Spaß miteinander zu haben.\nMatria ist das Duo der aus Odessa stammenden Sängerin\, Pianistin und Komponistin Tamara Lukasheva mit dem aus Maria Rain im Allgäu stammenden Trompeter\, Brass-Multiinstrumentalisten und Komponisten Matthias Schriefl\, zweier Virtuos:innen ihrer Fächer\, die gemeinsam auf der Bühne des Rudolstadt-Festivals eine Menge Spaß hatten. Spaß\, der umso größer wird als sie sehr häufig auf Melodien und Klänge ihrer Heimatregionen zurückgreifen\, die allgemein vom Aussterben bedroht sind. Und dass dieser Rückgriff vor dem Hintergrund des Vernichtungskrieg gegen die ukrainische Kultur Widerstand und Gegenwehr transportiert\, gibt dem Spaß an der Musik von Matria tragische Tiefe.“ – Stefan Hentz / WDR 2022 \n  \nTamara Lukasheva\nTamara Lukasheva ist Sängerin\, Komponistin\, Musikerin. Ihr Interesse gilt Musik\, die etwas in sich birgt: Seien es Gefühle oder Geschichten\, sei es Metaphorik oder Ambivalenz\, Politik oder Poesie. Sie geht voller Neugier und mit wachen Sinnen durch die Welt. Musik ist ihre Muttersprache – und ihr Mittel\, um Eindrücke\, Begegnungen\, Alltag und Weltgeschehen zu verarbeiten. Und etwas Neues zu erschaffen\, das wiederum andere Menschen berührt; über Grenzen und musikalische Kategorien hinweg. Tamara Lukasheva wurde 1988 in Odessa\, Ukraine\, geboren. Zwischen 2003 und 2007 studierte sie am Konservatorium in Odessa\, zwischen 2010 und 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln\, wo sie heute lebt.\nZahlreiche CD-Aufnahmen mit ihren eigenen Formationen (u.a. Kusimanten „Bleib ein Mensch“\, Tamara Lukasheva Quartett „Patchworkof Time“\,’’Homebridge’’\,Duo ‚’’Matria’’ mit Matthias Schriefl\, Duo Lit „Es ist deine Zeit… und die läuft“)\, sowie als Gast (u.a. East Drive „Folksongs 2“\, Eurasians Unity) zeugen von Lukashevas Produktivität. Ebenso tourt sie nicht nur regelmäßig in der Ukraine und Deutschland\, sondern unternahm Konzertreisen nach Ungarn\, Mittelamerika\, Indien\, Albanien\, Egypt\, Italien\,Pakistan\, China\, Thailand\, Russland und Kasachstan. Tamara Lukasheva wurde als Solistin\, Ensembleleiterin und Komponistin\nmit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet\, stellvertretend seien hier genannt: Int. Wettbewerb der Jazzsänger Moskau\, „Voicingers“ Jazz Vocal Competition Polen 2011\, „Keep an Eye“ Award Amsterdam 2015\, Kompositionswettbewerb des Bundesjazzorchesters 2016 und „Neuer Deutscher Jazzpreis“ 2017. 2018 wurde Tamara Lukasheva als „außergewöhnlich variable und ideenreiche Musikerin“ mit dem renommierten Horst-und-Gretl-WillStipendium für Jazz und improvisierte Musik der Stadt Köln\, ihrer Wahlheimat ausgezeichnet.\nBereits während ihres Studiums in Köln gründete sie ein Quartett mit Sebastian Scobel (Klavier)\,\nJakob Kühnemann (Bass) und Dominik Mahning (Schlagzeug). 2019 ersetzte Lucas Leidinger Sebastian Scobel am Klavier. “Her vocal clarity and theatricality are both innovative and mesmerizing\, balancing between infantilism and a fully mature psycho-drama.” — Greg Drygala\, Hifi Critic\nDarüber hinaus ist sie im Rahmen mehrer Kooperationen aktiv: mit Marie Theres Hartel (Viola) und mit DeeLinde (Cello) bildet sie das Streichtrio „Kusimanten“. Als Sängerin kooperiert sie mit Vadim\nNeselovskyi\, Hans Lüdemann\, Arkady Shilkloper\, Bodek Jahnke\, Sebastian Gramss\, Jens Düppe\, Dominik Mahnig und anderen bedeutenden Musikern der europäischen Jazz Szene. Mit Johannes Weber (Gitarre)\, Malte Viebahn (E-Bass) und Antoine Duijkers (Schlagzeug) unternimmt sie unter dem Namen „Lukoshko“ interstellare Ausflüge zu kosmischen Sphären. \n  \nMatthias Schriefl\nMatthias Schriefl\, Jahrgang 1981\, wuchs am Rande der Alpen in Maria Rain auf. Von 2000 bis 2005 studierte er in Köln und Amsterdam. Seit 2006 veranstaltet er die Konzertreihe Jazz-O-Rama im Artheater Köln. Von 2008 bis 2010 tourte er mit seiner Band Shreefpunk als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation durch die großen Konzerthäuser Europas. Danach experimentierte er vorwiegend mit alpiner Musik. 2012 brachte er bei ACT in der Reihe „Young German Jazz“ das mehrfach preisgekrönte Album mit Six\, Alps & Jazz heraus. Es folgen bis heute regelmäßig neue CD-Aufnahmen mit diversen Bands\, in welchen er als Musiker und Komponist seinen jeweiligen Mitmusikern wie „maßgeschneidert“ seine Stücke auf den Leib schreibt. Schriefl lebt in Köln und teilweise im Allgäu. Seine musikalische Neugierde inspiriert ihn immer wieder zu längeren Studienreisen nach Indien und Aufenthalten in afrikanischen und südamerikanischen Ländern\, wo er sich mit verschiedenen musikalischen Traditionen befasst. 2016 zahlte sich sein vielseitiges Engagement mit dem Weltmusik-Preis RUTH in Rudolstadt aus. 2019 gewann er gleich doppelt in Mannheim beim Neuen Deutschen Jazzpreis\, den Bandpreis mit seiner Band Shreefpunk plus Strings und den Solistenpreis. Im Corona-Jahr 2020 ging er im Sommer mit Johannes Bär im Duo zu Fuß von dessen Heimatort zu seinem und spielte auf dem Weg Open-Air-Konzerte. Diese Tour wurde von einem Kamera-Team begleitet\, die 2021 den Film „Auf Tour Z’Fuaß“ in die Kinos brachte\, der 2022 auf DVD erscheint. Im Jahr 2021 gründete er die Band Geläut\, mit der er viele Kirchengeläute vertonte und live mit ihnen interagierte\, was in eine aufwändige CD-Produktion mündete. Außerdem leitete er 2021 das BundesJazzOrchester mit einem eigens für die Band geschriebenen Alpen-Jazz-Programm. Er kennt und liebt große Bühnen und die weite Welt\, legt aber Wert darauf\, regelmäßig auch an kleinen\, ländlichen Veranstaltungsorten Jazz nahezubringen.\nPreise und Auszeichnungen:  2006 WDR-Jazzpreis für Improvisation \, 2008 Ernennung zum „Rising Star“ auf Vorschlag der Kölner Philharmonie \, 2008 Förderpreis NRW für Komposition\, Dirigat\, Instrumentalmusik \, 2012 Preis der Deutschen Schallplattenkritik für „Six\, Alps & Jazz“ \, 2016 Weltmusik-Preis RUTH in Rudolstadt \, 2019 neuer deutscher Jazzpreis – Bandpreis mit Shreefpunk und Solistenpreis \, 2020 Förderung BTHVN 2020 – Projekt „Jazz\, Jam & Beethoven“  und 2021 Förderung Musikfonds – Projekt „Geläut“. \nFoto: Susanne Heraucourt
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SUMMARY:Konrad Beikircher – Das rheinische Universum
DESCRIPTION:Das rheinische Universum\nWer sind eigentlich die Aliens: die Imis oder die Einheimischen? Im rätselhaftesten aller Universen ist vieles anders: die Sprache\, der Karneval\, die Kirche\, die Politik\, die Wirtschaften\, das Essen\, die Krankenhäuser und so weiter.\nBeikircher erzählt und weiß\, wovon er spricht.\nSein neues Programm ist eine kleine Bilanz aus 57 Jahren Leben im rheinischen Universum. Die Schrecken des ersten Kontakts\, die Entdeckung der Ähnlichkeiten mit Italien\, das Glück des Voyeurs beim Eintauchen in die fremde Welt\, die Schale-für-Schale-Durchdringung der rheinischen Zwiebel\, die beglückende Erfahrung rheinisch-heiteren Seins. Der Weg in dieses mein rheinisches Zuhause-Sein-Gefühl ist gepflastert mit Geschichten\, Wahrheiten\, Halbwahrheiten und wunderbaren Menschen\, wie sie schon die Bläck Fööß besungen haben: „Mutzebuckel\, Avjebrühte\, Drecksack un Filou …“. Das Programm ist damit sozusagen mein „kleines rheinisches Testament“ – und dat janz ohne Notar!\nKonrad Beikircher: „Ich freu mich auf Sie!“
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SUMMARY:Jeff Cascaro – Pure
DESCRIPTION:Jeff Cascaro – voc\, tp | \nJeff Cascaro hat durch seine zurückliegenden Studioalben eine beeindruckende Klangästhetik herausgearbeitet. Die Aufnahmen Soul of a Singer (2006)\, Mother and Brother (2008)\, The Other Man (2012) als auch Love and Blues in the City (2017) sind zeitlose Klangdokumente des Soul Jazz.\nSo war es nicht verwunderlich\, dass die Annäherung an ein Live-Album Zeit brauchen würde. Nach langen und oft auch sehr kontroversen Diskussionen hat sich der Künstler mit dem Gedanken anfreunden können. Eine Aufnahme war für 2020 geplant – und dann kam plötzlich alles ganz anders.\nAm 26.04.2019 lief unbemerkt der hauseigene Mitschnitt der Jazzschmiede Düsseldorf. Keiner der Musiker hatte dies wirklich realisiert. Beim neugierigen Gegenhören der Aufnahme durch Christian von Kaphengst\, dem Produzent und Bassist\, war die erste Hürde genommen. Von Kaphengst ermunterte die anderen zum Hören. Labelchef Rüdiger Herzog war gleichfalls umgehend Feuer und Flamme. Zaghaft und zögernd hat sich auch Jeff Cascaro den Mitschnitten angenähert\, dann jedoch war die Begeisterung groß. Dies in solch einem Umfang\, dass nun fast das komplette Konzert veröffentlicht wird\, mit der üppigen Spielzeit von 76 Minuten.\nIn der Vorbereitungsphase zu den finalen Mixes im Studio\, hat Tonmeister Arne Schumann einen schönen Satz von sich gegeben: „Live-Mitschnitte müssen immer diese feine Balance zwischen Spontaneität und einer dadurch möglicherweise auch leicht eingeschränkten Klangpräsenz haben.“ In der Tat spürt man\, dass die Musiker primär für das Publikum spielen und nicht an eine Aufnahme denken. So lebt die Musik im Hier und Jetzt\, hat Punch\, atmet Raum und wird – anders als bei den Studio Aufnahmen – weit lockerer aus dem Moment heraus gesteuert. So ist das Resultat freigeistiger und überraschender. Die Musiker nutzen stärker ihre situative Intuition und ihren musikalischen Background. Aus dieser mentalen Freiheit heraus werden andere spielerische Risiken eingegangen\, die diese Aufnahme dann auch wirklich fundamental von den Studio Alben unterscheidet. Die Musik ist ungemein lebendig\, trägt weit mehr improvisatorischen Anteil und der energetische Fluss ist einheizend bis kochend. So war es auch Jeff Cascaro persönlich\, der die Titelfindung des Albums festsetzte: „Pure. Das muss der Albumtitel sein. Er sagt alles kurz und knapp. Er schließt das Reine in der Musik\, aber auch die Substanz mit ein.“\nDer aufgezeichnete Konzertabend in der überfüllten Jazzschmiede Düsseldorf war brillant und man muss Lars Wallat aus dem Club-Team für seinen Live-Mitschnitt danken\, denn dieser setzt Jeff Cascaro adäquat in Szene. Die Zuhörer danken es mit spontanem Beifall und treiben die Musiker zu ungeahnten Höhenflügen. Es liegt durchweg eine wunderbare Spannung und Neugierde in der Luft.\nDie Band war durch zwei voranliegende Konzerte gut eingespielt und zugleich sehr wach in der Interaktion. Gerade der erst später ins Quartett hinzugestoßene Paul Höchstädter\, Drummer der hr Big-Band\, spielt wunderbar luftig leicht. Er überrascht seine Mitmusiker und hält den Sound für die Band bestehend aus Christian von Kaphengst und Roberto Di Gioia extrem flexibel. Er ist Takt- und Richtungsgeber zugleich. Roberto Di Gioia zeigt sein entspannt virtuoses Spiel und wagt sich auch ab und an musikalisch weit fort vom Songmaterial\, bleibt aber der wache „call and response“- Partner für Jeff Cascaro. Der sonore Bass von Christian von Kaphengst versteht das Quartett zu erden. Der musikalische Abend schließt feingeschliffene Titel wie A Taste of Honey\, Ain’t no Love in the Heart of the City\, Inner City Blues mit ein\, greift aber auch auf alte Cascaro Klassiker wie Beale Street oder Roots zurück. Wer die Essenz des Gesangs von Jeff Cascaro\, dem wohl wichtigsten deutschen Jazz Sänger verstehen möchte\, höre sich einfach nur die Zugabe „This Masquerade“ und somit den letzten Titel des Albums an. Hier explodiert nochmals das gesangliche Können in all seiner Feinheit. Der sensibel gesteuerte Umgang mit Klangfarben\, der mühelose Registerwechsel\, das Spiel mit Volumen und interpretatorischem Gefühl bringt den Song zum Glänzen. Live solch eine famose Interpretation hinzulegen geht nur im Vertrauen auf die Mitmusiker\, die wie er betont\, auch immer Freunde sind. Und wenn man sich beim zweiten Hören fragt\, wer diese ungemein melodisch geprägten Trompetensoli spielt\, wird sich bewusst\, dass Jeff Cascaro noch in vielen Facetten zu entdecken ist. \nFoto: Sam Vidmantas
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SUMMARY:Köster ⚡︎ Hocker – Stabil nervös
DESCRIPTION:Gerd Köster – Gesang | Frank Hocker – Gitarren\nHelmut Krumminga – Gitarren \nZum Jubiläums – Programm (10.) von Gerd Köster und Frank Hocker ist Folgendes zu sagen: \n\n„Stabil nervös“ ist kein im klassischen Sinne neues Programm. Das heißt\, es gibt nicht wie sonst 10 oder 11 neue Songs.\nNie oder lange nicht mehr Gehörtes wird sich mit Bewährtem mischen\,und natürlich wird auch immer wieder vereinzelt Neues einfließen. Wie immer werden viele Songs zum Teil aktualitätsbezogen anmoderiert.\nJedes Haltbarkeitsdatum ignorierende Spielfreude\, Melancholie\, etwas Zorn und gehöriger Humor sind vorhanden.\nDritter Mann ist nach wie vor fast immer der fantastische Friese Helmut Krumminga\, hin und wieder auch der genauso grandiose Roger Schaffrath.\n„Stabil nervös“ – der Titel wird ab jetzt bleiben\, das Programm wird sich immer wieder verändern.
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SUMMARY:Maik Krahl Quartet - In-Between Flow
DESCRIPTION:Maik Krahl – trumpet | Jerry Lu – piano\nJakob Kühnemann – bass | Niklas Walter – drums \nJunge Musiker wie Maik Krahl\, 31 und Trompeter\, muss man in Deutschland mit der Lupe suchen. Und wer ihn findet\, der stellt verblüfft fest\, dass nur ganz wenige deutsche Nachwuchs-Jazzer derzeit origineller\, ausgebuffter und facettenreicher klingen. Krahl braucht keine populären Showeffekte\, um sein Publikum aus der Reserve zu locken\, sondern einzig und allein seine instrumentale Virtuosität und bunt schillernden Kompositionen. Denn er befindet sich im In-Between Flow.\nWas Wunder\, wenn einer während seines Studiums in Dresden und Essen von solch hochkarätigen Lehrern wie Till Brönner und Ryan Carniaux unterrichtet wurde. Dennoch kopiert Krahl keines seiner Vorbilder\, sondern hat erstaunlicherweise längst einen unverkennbaren Ton und eine klar identifizierbare eigene Handschrift entwickelt. Die Entscheidungsangst\, die der Trompeter noch 2018 in seinem Debütalbum Decidophobia mutig thematisierte\, ist längst passé. Inzwischen trifft er viele richtige Entscheidungen\, wie zum Beispiel die für Fraction\, die 2020 erschienene Weiterentwicklung seiner kühnen Visionen. Gemeinhin aber nur eine weitere aufregende Zwischenstation auf dem Weg hin zu neuen unentdeckten Welten der Musik.\nDer jetzt erscheinende dritte Karriereschritt von Maik Krahl trägt eben jenen kryptischen Titel In-Between Flow\, was man in etwa mit „Zwischenströmung“ übersetzen könnte. Damit bezieht er sich auf die pausenlos fortschreitende Entwicklung des Menschen. Wie in der Natur kann sich dessen Geist ausdehnen\, entfalten und zu einem neuen Zustand heranreifen. Dort lässt er sich für eine Weile nieder\, bis neue Impulse einen weiteren Übergang einleiten. Dieser kann schmerzhaft\, anstrengend\, energieaufwändig oder langwierig sein\, aber auch durchaus interessant und spannend. „Man lernt viel über sich und die Welt und kann dabei in einen Flow geraten“\, erklärt Krahl. Solche Zwischenströmungen\, manchmal subtiler\, manchmal abrupter Art\, sowie die Zeiten der Zufriedenheit und Gelassenheit\, inspirierten den jungen Gipfelstürmer zu acht fesselnden Kompositionen für dieses Album.\nPianist Jerry Lu\, Bassist Jakob Kühnemann und Drummer Niklas Walter bilden das perfekte Vehikel für Krahls melodische und motivische Geschichten\, die von solch simpler Klarheit und Prägnanz sind\, dass deren komplizierte Strukturen darunter kaum jemandem auffallen. Krahl liebt es\, seine mal sanfte\, mal vor Energie berstende Trompete in einen modernen\, nie beliebigen Groove zu betten. Er lädt die Hörerschaft auf fein konstruierte\, gehauchte\, fast singende Gefühls-Achterbahnfahrten ein\, bei denen Trauer\, Freude\, Einsamkeit\, Warten\, Zaudern\, Zweifeln und neuen Mut schöpfen direkt nebeneinander liegen.\nMaik Krahl und seine Gefährten erteilen eine unauffällige\, aber nachhaltige Lektion darin\, wie man den sich ständig verändernden Fluss von einem Zustand zum anderen akzeptieren kann. Was so viel bedeutet wie: Dabei wachsen\, lernen und sich einfach im nächsten Zustand entwickeln\, bis der Prozess aufs Neue beginnt. Dazwischen weiterfließen. In-Between Flow. \n„Maik Krahl repräsentiert die aktuelle Spitze der deutschen Jazztrompeter seiner Generation. Seine musikalischen Wortmeldungen bereichern mich und lassen mich mit Vorfreude in die Zukunft eines gesamten Genres blicken\, das es immer geben wird. Großes Kompliment!“ – Till Brönner
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SUMMARY:Jürgen Becker – Die Ursache liegt in der Zukunft
DESCRIPTION:Die Ursache liegt in der Zukunft\nWir Menschen haben gar nichts gegen die Zukunft.\nDie Ungewissheit würde uns gar nichts ausmachen wenn wir nur wüssten\, dass es gut ausgeht.\nWer weiß\, wie heiß der nächste Sommer wird?\nOb wir uns durch die Kriegsgefahr Abends vor dem Fernseher noch Lothar Wieler und Karl Lauterbach zurück wünschen?\nOb wir nach dem Tod in den Himmel kommen?\nWie hoch dort die Nebenkostenabrechnung sein wird?\nJürgen Becker weiß es leider auch nicht.\nAber er nimmt uns an die Hand\, zeigt\, dass früher auch nicht alles Gold war und dass die Zukunft schöner wird\, wenn wir schon heute darüber lachen.\nAm Ende geht man nach Hause denkt: Da geht noch was!
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SUMMARY:Stella Tonon & The Schinkel Experience Mezzanotte
DESCRIPTION:Stella Tonon – vocal\, acoutic guitar | Marcus Schinkel – piano\, synthesizer\, melodica\nJoost Zoeteman – electric guitar\, acoustic guitar\, bass | Wim de Vries – drums\, percussion \n  \nMEZZANOTTE – italienische Canzone treffen auf Neo Folk\, Blues und Psychedelia\nSüdl.ndisches Temperament trifft Kölsche Lebensart: Geboren in der nördlichsten Stadt Italiens legt die Kölnerin Stella Tonon mit „MEZZANOTTE“ ihr spannungsreiches Debütalbum vor\, in dem sie ihre italienisch-portugiesischen Wurzeln und ihre musikalische Vergangenheit aus Rock\, Neo-Folk\, Jazz und Blues einfließen lässt.\nIm Zentrum: Die italienischen „Canzone“ der 40er bis 60er Jahre\, die Stella Tonon und ihre Band auf virtuose Weise mit eigenen Kompositionen verweben und dem Programm so eine einzigartige\, kraftvolle Note geben\, die sich im Spannungsfeld zwischen Tom Waits\, Paolo Conte\, The Doors und Italo-Folk bewegt.\nTheatralische Bühnenperformance und ein cineastisches Sounddesign – live belässt es Stella Tonon nicht bei einer bloßen Interpretation\, sondern zelebriert jeden einzelnen Ton und jede Nuance der vielschichtigen Songs. Verstärkt wird Tonon von etablierten und mehrfach ausgezeichneten Musikern: Mit dem Crossover Pianisten Marcus Schinkel erhält Stella Tonon Unterstützung von einem der vielseitigsten Musiker Deutschlands\, der sich mühelos über alle Genregrenzen hinwegsetzt\, die Niederländer Joost Zoetemann (Gitarre/Bass) und Wim de Vries (Drums) komplettieren das internationale Ensemble. \n  \nMarcus Schinkel\nSchinkel studierte Jazz- und klassisches Klavier von 1988 bis 1993 am Conservatorium voor de Kunsten Arnhem (Niederlande) bei Rob van den Broeck (Jazz) und Chris Seger (Klassik) und nahm zusätzlich Unterricht bei Richie Beirach\, Lee Konitz\, Philip Catherine und Walter Norris. Er war Mitglied im Bundesjazzorchester (BuJazzO) unter Leitung von Peter Herbolzheimer. Noch in der Studienzeit gründete er das Marcus Schinkel Trio mit dem Schlagzeuger Wim de Vries (The Drumbassadors) und dem E- und Kontrabassisten Bas Rietmeijer.\nDie erste Trio-CD First of a Million Tones entstand 1996 mit den Gastmusikern Eric Vloeimans und Peter Weniger. Schinkel arrangierte 1999 zur Verabschiedung des Deutschen Bundestages in Bonn Kompositionen von Ludwig van Beethoven für sein Klassikjazz-Programm „News from Beethoven“\, mit dem das Trio im Jahre 2000 eine Einladung für Konzerte in Nord- und Südvietnam erhielt. 2004 erschien die CD „News from Beethoven“ und 2009 „9 Symphonies“\, in der Schinkel die 9 Themen der Beethoven-Symphonien für das Marcus Schinkel Trio und das Indigo-Streichquartett arrangierte. Mit diesem Beethoven Meets Jazz Projekt trat das Trio mehrfach auf internationalen Festivals auf\, u. a. dem Beethovenfest Bonn. 2015 präsentierte das Trio das Programm Crossover Beethoven mit dem neuen E- und Kontrabassisten Fritz Roppel\, der den erkrankten Bas Rietmeijer ablöste. 2016 kam es zu Auftritten des Trios beim Jazzfest Bonn mit Saxophonist Ernie Watts\, im Folgejahr bei der Düsseldorfer Jazz-Rally.\n2017 folgte die Premiere des neuen Programms New Pictures at an Exhibition\, eine Hommage an Keith Emerson und die Progressive-Rock-Ära von Emerson\, Lake and Palmer auf Basis der Komposition Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky. Das Trio wird hier durch den Sänger Johannes Kuchta und eine Licht- & Lasershow erweitert. Schinkel benutzt hier neben Flügel und Synthesizer auch ausgefallenere Instrumente\, wie Keytar (Umhängekeyboard)\, Theremin\, Melodika\, Laserharfe und Ribbon Controller. Im selben Jahr gab Schinkel Konzerte in Honduras als Solist und mit dem Jugendorchester Victoriano Lopez unter Leitung von Daniel Montes\, dabei spielte er das 5. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven\, improvisierte jedoch die Kadenzpassagen mit Elementen aus Jazz und Latin. Konzerte mit dem Gypsy-Jazz-Gitarristen Joscho Stephan als Gastsolisten führten zum gemeinsamen Album Classic Meets Gypsy (2019). Marcus Schinkel begleitete die deutsche Kabarettistin und Sängerin Nessi Tausendschön und diverse Jazz- und Popsänger/-innen. Tätigkeit als Pianist\, Komponist und Arrangeur für das Theater Bonn von 2009 bis 2015\, seit 2016 für das Schauspiel Düsseldorf. Marcus Schinkel\, einer der versiertesten Grenzgänger zwischen Jazz\, Klassik und Pop\, spielte für Maestro Kurt Masur\, Paul Kuhn\, Charlie Mariano\, Eric Vloeimans und mit dem Beethovenorchester Bonn\, den Münchener Philharmonikern\, begleitet die Kabarettistin Nessi Tausendschön und ist an der Oper Bonn tätig. Er arbeitete mit Pee Wee Ellis\, Susan Weinert\, Pete York\, Kim Wilde\, Mitgliedern des Gürzenich-Orchesters Köln\, Inga Lühning\, Frederik Köster\, Markus Stockhausen\, Bodek Janke\, Martell Beigang\, Ulla Oster……. zusammen. Schinkel trat außer in Europa in den USA\, Russland\, der Karibik\, Jordanien\, der Türkei und Tunesien auf. \n  \nJoost Zoeteman\nDer Gitarrist Joost Zoeteman ist bekannt für sein eigenwilliges Gitarrenspiel\, ein Crossover aus Jazz\, Gypsy Jazz und zeitgenössischen Einflüssen aus aller Welt. Mit seiner frischen und offenen Herangehensweise\, haucht er der Musik\, die ihre Wurzeln in alten Traditionen hat\, neues Leben ein. Die amerikanische Zeitschrift Just Jazz Guitar schrieb über Joosts Spiel: „this is Music with balls\, artistry and attitude from a player who has chops for days“ Die Musik hat Joost in den letzten Jahren zu erfolgreichen Auftritten auf dem Hidrelliz Festival Istanbul\, Djangofollies and more \, Khamoro Gypsy Festival und dem North Sea Jazz Festival geführt. „Mit ihrem Konzertprogramm zeigten die Musiker ihre große Klasse“ – Aachener Zeitung „Ein kraftvolles Statement über die Stärke und Beständigkeit der Kunstform namens Jazz“ – Roni Ben Hur \n  \nWim de Vries\nWim de Vries ist einer der bekanntesten Schlagzeuger Europas und die eine Hälfte der „Drumbassadors“\, womit er weltweit für Furore sorgt. Wim de Vries entschloss sich mit 16 Jahren am Arnhem Conservatory zu studieren. Zur gleichen Zeit gründete er mit dem Pianisten Marcus Schinkel und dem Bassisten Bas Rietmeijer das Marcus Schinkel Trio. Sie haben zwei Alben aufgenommen und spielen immer noch zusammen. Ebenfalls während seiner Zeit am Konservatorium spielte Wim de Vries in dem bekannten Arnhem Jazz Trio. Zusammen mit seinem Kumpel Johan van der Kouwe (dem Pianisten des Arnhem Jazz Trios) ging Wim zum Berklee College of Music in Boston (USA). Während seiner Studienzeit wurde immer deutlicher\, dass er ein ganz grosser Schlagzeuger werden sollte.\nEr tourte weltweit mit Bands wie Oostenwind und JazzFactor. Auch als Bigband-Schlagzeuger beeindruckte er. Wim de Vries tourte mit dem berühmten Glenn Miller Orchestra durch Europa.\nVon 1999 bis 2005 wirkte er in mehreren Musiktheaterproduktionen in Holland mit. Mit der Erfahrung aus diesen Produktionen\, fasste Wim de Vries 2005 den Entschluss\, mehr an seiner eigenen musikalischen Karriere zu arbeiten\, anstatt „nur“ ein Sideman zu sein. Und das war keine schlechte Idee.\nWim de Vries gründete mit dem Drummer Rene Creemers ein Duo: The Drumbassadors. Sie geben Konzerte auf der ganzen Welt. Er spielte auf allen weltberühmten Schlagzeugertreffen / Festivals und spielte mit Schlagzeugern wie Steve Gadd\, Virgil Donati\, Steve Smith\, Will Kennedy usw.. \nFoto: Stella Tonon
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SUMMARY:Ignaz Netzer & Christian Rannenberg
DESCRIPTION:Ignaz Netzer – guitar | Christian Rannenberg – piano \n  \nZwei Trendsetter des deutschen Blues geben sich zusammen die Ehre und sind am 12. Mai im Bistro Verde zu hören: Ignaz Netzer & Christian Rannenberg.\nEr ist DER deutsche Bluespianist schlechthin: Chris Rannenberg. Und nicht zu Unrecht haftet ihm seit Jahrzehnten der Ruf an\, ein ebenso glänzender Solist wie einfühlsamer Begleiter zu sein.\nIn den siebziger Jahren begann Rannenberg als Tourbegleiter alter Blueslegenden wie Blind John Davis\, Sunnyland Slim oder Willie Mabon und durfte diese Meister bald seine Mentoren nennen.\nEr war Mitbegründer namhafter Bands wie der „Blues Company“.\nÜber viele Jahre hinweg schaffte es Rannenberg sogar in den USA seinen Lebensunterhalt als Musiker zu finanzieren. Für sein Lebenswerk wurde der in Berlin lebende Pianist mit vielen Preisen geehrt\,\nzweimal erhielt er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.\nIgnaz Netzer gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Bluesband. Seit 1971 gab er annähernd 2500 Konzerte in vielen Ländern Europas u.a. mit ALEXIS KORNER\, CHAMPION JACK DUPREE oder Barbara Dennerlein.\nEr veröffentlichte 17 Tonträger. Den Sänger\, Gitarristen\, Harpspieler\, Songwriter und Entertainer bezeichnete das Fachmagazin JAZZ Podium als „Großmeister des klassischen Blues“ und die Süddeutsche Zeitung urteilte: „Diese Musik ist so wunderbar\, wenn der Bluesmagier Ignaz Netzer die Bühne betritt“.\nIgnaz Netzer wurde 2015 mit dem German Blues Award geehrt. \nEin spannender Blues-Abend „back to the roots“ verspricht beste Laune. \n  \nIgnaz Netzer\nIgnaz Netzer wurde am 9.10. 1956 in Wangen/Allgäu geboren. Sehr früh bekam er klassischen Gitarrenunterricht\, den er auch nicht unterbrach\, als er fast noch als Kind anlässlich einer Radiosendung den Blues entdeckte. Damals wusste er zwar noch nicht\, WAS das war\, aber sehr wohl DASS es das war. Zusammen mit Robert Kirchmaier (Gitarre) und dem späteren Filmkomponisten Klaus Roggors gründete Netzer 1970 die Chicago-Blues Band Firma Kischke\, eine astreine Chicago-Bluesband. Im August 1971 erfolgte das erste Konzert. Sehr bald spielte die Band in Clubs und Festivals im süddeutschen Raum. Dies nicht zuletzt auch wegen Netzers sozialkritischen Texten\, die er sowohl auf Englisch als auch auf Schwäbisch schrieb. 1984 veröffentlichte Firma Kischke die Live-LP „Nix als the Blues“.\nMitte der siebziger Jahre gewann Ignaz Netzer den Nachwuchswettbewerb beim Bregenzer Folk Festival\, und bekam so die Möglichkeit\, erstmals vor Tausenden von Menschen auf der großen Bühne zu musizieren. In diesem Zusammenhang spielte er mit Derroll Adams und Colin Wilkie. Der österreichische Rundfunksender Ö3 widmete ihm ein kleines Portrait.\n1976 begann er sein Studium in Freiburg\, in jenen Jahren ein Eldorado der akustischen Folk- und Gitarrenszene. So traf Ignaz Netzer bald auf Ray Austin\, Werner Lämmerhirt\, Hannes Wader\, Klaus Weiland\, Mike Silver und manch andere Gitarristen.\nMit dem Liedermacher Dirk Sommer tourte Netzer durch Deutschland und der Schweiz und die beiden veröffentlichten die Alben „Schnappschuss“ (1981) und „Durschd“ (1983). Nachdem er zuvor Alexis Korner getroffen hatte\, der einen maßgeblichen Einfluss auf ihn ausübte\, traf er um 1978 den englischen Bluesbarden Gerry Lockran\, mit welchem er durch Deutschland\, Holland und Belgien tourte. Über ihn begegnete er in London Bert Jansch\, Wizz Jones und John Renbourn. Ab 1978 war Ignaz Netzer immer wieder in den Südstaaten der USA\, um „vor Ort“ den Wurzeln des Blues zu folgen. In Clarksdale jammte er z.B. leidenschaftlich mit dem betagten Wade Walton\, der lange Jahre noch B.B.King begleitet hatte.\nMit dem Pianisten Thomas Scheytt gründete er 1986 das Oldtime Blues & Boogie Duo\, später auch bekannt als Netzer & Scheytt. Die beiden Schwaben spielten Konzerte auf den großen Jazz und Blues Festivals Europas\, so z.B. Jazz Ascona\, Dixieland Festival Dresden\, Blue Balls Festival Luzern\, Jazzrallye Düsseldorf. Bei dem damals äußerst beliebten SWR „Hot Jazz Meeting“ im Europapark Rust erhielten Sie 2001 den „Audiance Award“\, also den Publikumspreis für die beliebteste Band dieses großen Festivals. Diese Zusammenarbeit erlebt 2016 ihr 30jähriges Jubiläum.\nZur 3sat–Sendung „Concerto Massimo“\, einer 24stündigen TV-Dokumentation zur Geschichte des Jazz wurde Ignaz Netzer als Experte für den Blues eingeladen. Dort traf er auf Barbara Dennerlein\, mit der er bald eine CD „Drowning In The Blues“ aufnahm. Viele gemeinsame Konzerte folgten. Weitere Publikationen jener Zeit waren die Solo-CD „Walk On“\, und die CDs „Trouble In Mind“ und „Live Again“ mit Thomas Scheytt. Mit ihm erschien zudem die DVD eines gesamten Open Air-Konzertes auf der malerischen Burg Stettenfels „My Blues Is My Castle“.\nZusammen mit dem Bluesharp-Virtuosen Albert Koch (später mit Klaus Mojo Kilian) gab er zahllose Konzerte unter dem Namen Making Blues – auch im Bistro verde. Von dieser Formation erschienen die drei CDs „Police Dog Blues“\, „Krünetzko“ und „You“.\nMitte der 90er Jahre traf Ignaz Netzer auf die tschechischen Musiker Lubos Andrst und Jaromir Helesic. Sie formierten sich mit dem Bassisten Stenjek Tichota zur Powerhouse Blues Band. Im Studio der Prager Philharmoniker wurde die gleichnamige CD produziert. Tourneen durch Tschechien\, Slowakei\, Schweiz und Deutschland folgten.\nRegelmäßig arbeitete Netzer auch mit den US-amerikanischen Blues- und Jazzsängerinnen Karen und Jeanne Carroll bis zu ihrem Tod. Mit Christian Rannenberg formierten sie das Basic Blues Trio. Konzerte bei Festivals erfolgten in Deutschland\, Österreich\, Schweiz\, Belgien und Luxemburg. Eine Live-CD des Trios erschien 2005.\nMit dem Hochschuldozenten der Uni Stuttgart für Jazzgitarre und Harmonielehre Werner Acker hat er seit vielen Jahren ein genreübergreifendes Gitarrenduo Saitenzauber. 2015 erschien Netzers CD „When The Music Is Over“ mit ausschließlich eigenen Songs. Sie wurde nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Ebenfalls 2015 erhielt er den German Blues Award\, nachdem er für diesen schon ein Jahr zuvor nominiert worden war. Neben seiner Konzerttätigkeit und Arbeit als Komponist ist er künstlerischer Leiter mehrerer Veranstaltungsreihen. Regelmäßig gibt der Sammler von Vintage-Gitarren auch Workshops für Bluesgitarre. \n  \nChristian Rannenberg\nChristian Rannenberg wurde 1956 in Solingen geboren und im Alter von 14 Jahren mit dem Bluesvirus angesteckt. Sein prägendes Erlebnis war ein Konzert des Bluespianisten Champion Jack Dupree im Jahre 1972 in Osnabrück. Ein Gespräch mit Jack nach dem Konzert bestärkte ihn darin\, sich intensiv mit dieser Musik und den Menschen\, mit denen sie verbunden ist\, zu beschäftigen. Erste Bandversuche im Kreise von Mitschülern folgten\, und 1975 gründete er zusammen mit Todor Todorovic seine erste professionelle Band\, die Christian Rannenbergs Bluesband\, die nach etwa einem Jahr in „Blues Company“ umbenannt wurde.\nParallel zu seinen Aktivitäten als Musiker arbeitete Rannenberg als Fahrer für die Konzertagentur Rolf Schubert und lernte so Bluespianisten wie Blind John Davis\, Sunnyland Slim\, Willie Mabon oder Henry Gray intensiv kennen und wurde von ihnen gefördert. Über diese Roadietätigkeit traf er die deutsche Bluesband „Das dritte Ohr“\, mit der sich eine Zusammenarbeit entwickelte\, unter anderem auf Tourneen mit Billy Boy Arnold\, J.B. Hutto und Eddie Clearwater. 1982 zog er nach Chicago\, wo er mit John Littlejohn und Jimmy Rogers spielte. Mit dem Saxophonisten „Detroit“ Gary Wiggins gründete er das International Blues Duo\, mit dem er in Europa tourte und das seit 2014 wieder zusammenarbeitet. Weiterhin war er mit Charlie Musselwhite\, Angela Brown\, Big Jay McNeely und Torsten Zwingenberger auf Tournee. 1990 zog er nach Kalifornien\, wo er mit John Heartsman und mit Buddy Ace auftrat. Zurück in Deutschland gründete er mit Richard Bargel die Talking Blues Show. Weiterhin trat er mit Jeanne Carroll auf. Er ist auch auf Alben mit Louisiana Red\, Tosho\, der Blues Company\, der First Class Blues Band und der Matchbox Blues Band zu hören.\nRannenberg erhielt 2013 den Pinetop-Boogie-Woogie-Award als Bluespianist.\n1991 kam es zu einer weiteren Duo Produktion\, diesmal mit Big Jay McNeely. Die CD gewann den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Im gleichen Jahr gründete er die First Class Blues Band. Er spielte mit dieser Band eine CD ein und gewann erneut den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Die Rhythmusgruppe bestand aus Kevin Duvernay am E-Bass und Tommie Harris am Schlagzeug\, der später bei Luther Allison spielte. Neben zahllosen anderen Musikern begleitete er mit dieser Band Angela Brown und Johnny Copeland. Wenig später startete er zusammen mit dem Kölner Bottleneck Gitarristen\, Songwriter und Sänger Richard Bargel die mittlerweile bundesweit bekannte Talking Blues Show.\n1998 erschien Christian Rannenbergs erste Solo-CD mit dem simplen Titel Blues. 2017 folgte die Solo-CD “OLD BLUES PIANO STYLINGS”\, ein Meisterwerk für alle Blues-Piano-Fans. \nFoto: Manfred Pollert / Ignaz Netzer
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SUMMARY:Mages – Wiberny – Zerlett
DESCRIPTION:Klaus MAges – Drums\, Vokal\, Basspedal\nHeiner WIberny – Saxes\, Flutes\nHelmut ZErlett – Keys\, Steeldrum \nIn Honour of CAN\, Kraftwerk\, Tom Waits –\nWat soll mer jroß schwade – eine geballte Ladung an feuriger Musikalität\, charismatische Menschenaltererfahrung in Musik umgesetzt\, die Reife durch Tourneen über den Weltball in bestes Kreativ Menue übersetzt. Sie kennen und schätzen sich seit langem aus dem Dunstkreis von Can und Jackie Liebezeit\, die sie mitgeprägt haben. Helmut Zerletts (wer kennt ihn nicht aus der Harald Schmidt Show) Weltmusikhit MA SIMBA BELE mit dem damaligen furiosen Perkussionisten Reebop Kwakubah wird einer der Songs sein\, die sie neu interpretieren. Der jazzige Geist und Impakt von Manfred Schoof\, das schöpferische Umfeld der WDR-Bigband wird charismatisch über die Rolle von Heiner Wiberny\, einem der offensten und positivsten Saxofonisten\, zu hören sein. Die Popmusik Erfahrung von Klaus Mages (TrioRio\,Rainbirds\,Yarinistan) ebenso die Theatererfahrung mit der Musik von Tom Waits und Kraftwerk werden den Abend mitgestalten. Und\, Humor wird nicht fehlen. \n  \nHeiner Wiberny – Saxes\, Flutes\nKölns lebende Saxofon Legende.\nSeit 1974\, also fast drei Jahrzehnte lang war Heiner Wiberny eine Säule der WDR-Bigband Köln als erfahrener\, kompetenter und international renommierter Lead-Altist („Heiner Wiberny is probably one of the best lead alto players I have known“\, Clare Fischer\, der amerikanische Komponist \, Pianist und Bandleader in einem Vorwort zur CD ‚Prism’) ebenso wie als Solist mit weitem stilistischen Horizont. Sein unverwechselbarer\, ausdrucksstarker Ton ist sein Markenzeichen; sein klangfarbenreiches Spiel ist maßgeblich vom Jazz geprägt\, es lässt aber auch Einflüsse der Weltmusik und der zeitgenössischen Musik durchschimmern. Er war und ist – neben der WDR-Bigband – ein gefragter Solist in den verschiedensten Musikensembles und Orchestern.\nEbenso erfolgreich ist er als Komponist (seine Saxophon- und Klarinettenquartette werden weltweit aufgeführt). Er ist Honorarprofessor an der Musikhochschule\, Köln und spielte seit Ende der 60’er Jahre – nach dem Romanistik-\, Geographie- und Schulmusikstudium und Kompositionsstudien bei Pavel Blatny und\, innerhalb eines Filmmusikseminars\, bei Bernd Alois Zimmermann– in vielen Bigbands und Jazzensembles u.a. mit Kurt Edelhagen\, Peter Herbolzheimer\, Paul Kuhn\, Manfred Schoof\, Jasper van’t Hof\, Rainer Brüninghaus und Mike Herting\, aber auch als Solist in Symphonieorchestern bei Aufführungen zeitgenössischer Musik. Solistische Mitwirkung auf ca. 100 Platten-/CD-Aufnahmen\, davon mehr als 60 mit der WDR-Bigband\, Köln\, (Zusammenarbeit mit den international renommiertesten Gastdirigenten\, Komponisten\, Arrangeuren und Gastsolisten\, 6 Grammy- Nominierungen in den USA\, 2 Grammys: 2007 und 2008 – Brecker Brothers/ Patty Austin)\, 1982 wurde sein‚Jazz-meets-Flamenco’ – Projekts mit dem Gitarristen Wolfgang Gerhard für den deutschen Schallplattenpreis nominiert. Besondere Erfahrungen sammelte er – neben Tourneen durch ganz Europa\, Afrika\, Süd- Ost-Asien und Gastspielen in New York\, Los Angeles und Las Vegas – durch die Begegnung und Zusammenarbeit mit Dizzy Gillespie anlässlich zweier Konzerte in Quintettbesetzung\, 1986. 1976 tourte er mit dem ‚New Jazz Ensemble’ zwei Monate durch 18 Staaten Afrikas. Es folgten zwei Workshops und Konzerte mit senegalesischen Musikern in Dakar\, Senegal\, 2013 / 2015 und Aufführungen der ‚Sai-Symphony‘ von Mike Herting in Indien\, 2015. \n  \nHelmut Zerlett – Keys\, Steeldrum\nDer erfolgreichste Kölner Filmkomponist Helmut Zerlett\, lebt und arbeitet in Köln. Bereits in den 1980er Jahren hatte er erste Chart Erfolge und begann gleichzeitig Musik für Filme zu komponieren. Mit Joachim Witt war er Mitglied der „Neuen Deutschen Welle“\, lernte im legendären CAN-Studio bei Jaki Liebezeit und Stockhausen-Schüler Holger Czukay. Seit der Komposition der 12″ Single „Masimbabele“ gilt er als Mitbegründer des Ethno-Dancefloors.\nEr produzierte ausserdem in London (Abbey Road\, Mayfair\, Matrix\, u.a.) und in New York (Sigma Sound\, Power Station) diverse Künstler und spielte über 20 Jahre bei Marius Müller Westernhagen live und im Studio.  Besonders bekannt wurde er als Musical-Director\, Organist und Sidekick der Late-Night-Shows mit Harald Schmidt von 1995 bis 2014. Seit 1983 („Last Trip to Harrisburg“ mit Udo Kier und Rainer Werner Fassbinder) arbeitet er als Filmkomponist.\nDarüber hinaus ist er Mitglied im Leitungsgremium der DEFKOM (Deutsche Filmkomponist:innen Union)\, Mitglied der Deutschen Filmakademie und der Deutschen Akademie für Fernsehen\nKino Filmografie (Auszug):  „Maria an Callas“ (2004)\, „Neues vom Wixxer“ (2006)\, „Kein Bund für´s Leben“(2006)\, „Jerry Cotton“ (2010)\, „Das Haus der Krokodile“ (2012)\, „Die Vampirschwestern“ (2014-2016)\, „Die Mannschaft“ (2014)\, „Robbie Tobbi und das Fliewatüüt“ (2016)\, Forget About Nick“ (2017)\, „Der Vorname“ (2018)\, „Kalte Füße“ (2019)\, „Enkel für Anfänger“ (2020)\, „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ (2021)\, „Der Nachname“ (2022)\, „Mein Lotta Leben- Alles Tschaka mit Alpaka“ (2022)\, „Trauzeugen“ (AT) (2022)\nTV Filmografie (Auszug):  „Der Clown“ (1995-2000)\, „Rennschwein Rudi Rüssel“ (2007-2009)\, „Hotel Heidelberg“ (2015)\, „Mord in bester Gesellschaft“ (2016)\, „Über die Grenze“ (2016-2020)\, „Billy Kuckuck“ (seit 2018)\, „Martha und Tommy“ (2020)\, „Faking Hitler“ (2021)\, „Du sollst hören“ (2022) \n  \nKlaus Mages – Drums\, Vokal\, Basspedal\nDer kauzigste Multischlagwerker Kölns\nDen in Köln lebende „Trommeldiplomat“ Klaus Mages\, dessen musikalischer Stil zwischen improvisierter Musik und Ethno liegt\, führten Tourneen\, unter anderem für das Goethe Institut mit preisgekrönter Formation und Hit-Bands (Trio Rio\, Yarinistan\, Rainbirds\, Pata Masters\, a Touch of Flamenco)\, durch Europa\, die GUS-Staaten\, Asien\, Nord- und Südamerika und Nordafrika.\nKlaus Mages arbeitet als Percussionist und Komponist. Er studierte Ethnologie\, Musikwissenschaft und Latein an der Universität Erlangen und »Schlagwerk« an der Musikhochschule Köln.\nEs folgten Stipendien in New York und Banff (School Of Fine Arts\, Canada) und Tourneen in Europa\, GUS\, Asien\, Nord- und Südamerika\, Nordafrika\, Australien\, Singapore und Indonesien im Auftrag des Goethe Instituts\, mit preisgekrönten Jazz-\,Weltmusik- und Pop-Formationen wie TRIO RIO Hit: New York Rio Tokyo\, den RAINBIRDS – Blueprint of my lover\, sowie ARINISTAN – Orienthit Lorke Lorke und PATA MASTERS\, A TOUCH OF FLAMENCO….\nAls Solist und Komponist macht Klaus Mages Theatermusik u. a. am Deutschen Theater Berlin\, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg\, am Theater Bonn. Am Düsseldorfer Schauspielhaus komponierte und spielte Klaus Mages in: »Menschenfeind«\, »Rico\, Oskar und die Tieferschatten«\, »Schneider Wibbel« und jetzt in »In 80Tagen um die Welt«. Am Landestheater Innsbruck:Kasimir und Karoline. Er wirkte mit im Team für Regisseure wie Michael Simon\, Frank Hofmann\, Igor Bauersima\, Karin Beier\, Nicolas Stemann\, Johannes Schütz …\nEbenso wirkte er an Hörspielproduktionen für WDR\, SWF\, HR \,DLF mit.\nEr wirkte mit in Produktionen von Dominique Horwitz\, Tommy Engel(Bläck Fööß)\, Gerd Köster (Piano has been drinking)\, Singende Säge mit Hubert von Goisern …\nDer Schlagwerker Klaus Mages verbindet Theatermusik\, Varietée\, Weltmusik und Trash mit schönem Jazz. Damit sein Hirn auch schön geschmeidig bleibt\, spielt er mit dem linken Fuß Basspedal und vokalisiert mit der Mundöffnung. \nFoto: Carsten Bockermann\, Village Jen\, Heiner Wiberny
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SUMMARY:Gerd Köster – Dieser Durst…..
DESCRIPTION:Gerd Köster liest Geschichten über Alkohol\nVon Jack London\, Amélie Nothomb\, Gerhard Polt\, Mikael Niemi\, Flann O`Brien u. a.\nFast alles über Alkohol\, von Gemütlichkeit bis Komasaufen.
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SUMMARY:Nils Eikmeier Quartett
DESCRIPTION:Nils Eikmeier – guitar | Yaroslav Likhachev – sax\nConrad Noll – bass | Achim Bill – dr\n\nDas Nils Eikmeier Quartett besteht aus Musikern aus Köln\, die seit Jahren gemeinsam in verschiedenen Formationen aktiv sind. Gespielt werden vor allem die Kompositionen des Bandleaders\, die sich durch eine eigenständige Melodik und reichhaltige Harmonien auszeichnen. Dadurch werden vielschichtige Stimmungen erzeugt\, die die Zuhörer nicht nur auf der intellektuellen Ebene in ihren Bann ziehen. Die gemeinsame Basis der vier Musiker ist dabei stets die Sprache der amerikanischen Jazztradition\, jedoch scheut sich die Band auch nicht davor\, die Klangwelten des Modern Jazz zu erkunden. Vor kurzem hat die Band ihr Debütalbum aufgenommen und freut sich nun darauf\, das neue Material zu präsentieren. \n  \nNils Eikmeier – guitar\nNils war am Conservatorium Maastricht Student von Edoardo Righini und Joachim Schönecker. 2013 schloss er sein Studium der Jazz Gitarre erfolgreich ab. Zusätzlich dazu erhielt er Unterricht von Lage Lund und Mike Moreno und nahm an Masterclasses von Peter Bernstein und Robben Ford teil.\nSeine musikalische Heimat ist die amerikanische Jazztradition und der Modern Jazz. Konzerte führten ihn bisher durch Deutschland\, die Niederlande\, Belgien und nach New York. Aktuell spielt er in verschiedenen Formationen\, sowohl als Sideman und als Leader. Ende 2021 hat er mit seinem Quartett sein Debutalbum aufgenommen\, dass auf dem renommierten Label Mons Records erscheinen wird. Zudem ist Nils ein erfahrener Gitarrenlehrer und unterrichtet Schüler in allen Genres\, sowohl auf der akustischen\, wie auch auf der elektrischen Gitarre. \n  \nYaroslav Likhachev – sax\nDer in Russland geborene und in Köln lebende Saxophonist und Komponist Yaroslav Likhachev begann mit 6 Jahren seine Musikalische Ausbildung mit Klavierunterricht. Im Alter von 15 Jahren begann er mit dem Saxophonspiel im Jazz Club Helicon in Nowokusnezk. Nach dem Abitur studierte er von 2008 bis 2012 Jazz Saxophon an der Musikcollege in Nowosibirsk und nahm Teil an verschiedenen internationalen Musikwettbewerben und Jazzfestivals.Im Jahr 2012 zieht er nach Köln und studiert an der Musikhochschule Köln Bachelor Jazz Saxophon bei renommierten Professoren Wolfgang Engstfeld und Frank Gratkowski. Er besuchte auch die Meisterkurse bei Mark Turner\, Branford Marsalis\, Scott Robinson\, Rudresh Mahanthappa etc. Er tritt sowohl mit seinem eigenen Quartett auf als auch mit verschiedenen Bands und Big-Bands. Yaroslav Likhachev spiele in verschiedenen Clubs (Loft\, Stadtgarten\, Jazz-Schmiede „New Faces“\, Domicil Dortmund\, Bunker Ulmenwall Bielefeld\, Schlot Berlinetc.) und auf Festivals u.a. Moers Festival 2019\, Avignon Jazz Festival 2019(FRA)\, Krokus Jazz Festiwal 2019 (PL) JazzTube Festival Bonn\, Kölner Musiknacht\, Karlovy Vary JazzFest (CZ)\, Theater Plzeň (CZ) etc. Momentan absolviert er den Masterstudiengang im Fach Jazz – Improvising Artist an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Matthias Nadolny und Robert Landfermann.\nIm Jahr 2018 gewann er mit seinem Quartett das Stipendium der Carl-Dörken-Stiftung. Dem Folgten Preise: Preis als Bester Instrumentalis (Prix du Meilleur Instrumentiste) – Tremplin Jazz d’Avignon 2019 (FR) .Individueller Solistenpreis (Nagroda Indywidualna) – Krokus Jazz Festiwal 2019 (PL). \n  \nConrad Noll – bass\nConrad Noll (* 10. April 1991) hatte ab acht Jahren zunächst klassischen Cello Unterricht. 2007 wurde sein Interesse für Jazz geweckt. Autodidaktisch wendete er sich dem Kontrabass zu\, bevor er ihn schließlich zu seinem Hauptinstrument machte. Er studierte dann Kontrabass an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Bachelor 2016). Bereits seit 2009 spielt er im HNK Trio mit dem Pianisten Felix Hauptmann und dem Schlagzeuger Fabian Künzer. Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ belegte das Trio 2011 den zweiten Platz und erhielt den DLF-Studiopreis. In der Folge nahm das Trio darauf sein erstes Album „First Steps“ (2012) auf\, gefolgt von einem zweiten Album bei Unit Records (2014) feat. Florian Boss\, Saxophon. Daneben war er in verschiedenen Formationen tätig\, wie in Sebastian Gramss‘ Bassmasse (Album Schwarm\, 2014). Mit seinem eigenen Conrad’s Quintett (mit Jan Klinkenberg\, Thomas Esch\, David Heiss\, Daniel Filbert) spielt er hauptsächlich Eigenkompositionen und Arrangements von Kompositionen des Kontrabassisten Oscar Pettiford. \n  \nAchim Bill – drums\nDer deutschsprachige Belgier wurde 1989 in der Nähe von Lüttich (B) geboren.\nSchon im Kindesalter wurde auf allem getrommelt\, was in Reichweite lag. So landete er\, nach dem ersten frühmusikalischen Unterricht\, mit acht Jahren beim Schlagzeug.\nNach kurzer Zeit wurden die ersten Bands gegründet und von Rock über Orchestermusik bis Jazz war innerhalb weniger Jahre so gut wie jede Stilrichtung vertreten.\nNach dem Abitur nahm er erst sein Studium für klassisches Schlagwerk an der Musikhochschule Köln\, Abteilung Aachen auf\, welches er 2010 erfolgreich beendete. Anschließend zog es ihn zum Konservatorium Maastricht\, wo er sein Studium im Bereich Jazz ergänzte. Konzerte führen ihn regelmäßig durch Belgien\, Deutschland\, Luxemburg\, die Niederlande und Frankreich. \nFoto: Nils Eikmeier
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SUMMARY:Martin Sasse & Bruno Müller Quartett
DESCRIPTION:Bruno Müller – guitar | Martin Sasse – piano\nMartin Gjakonovski – bass | Joost van Schaik – drums\n\nMartin Sasse und Bruno Müller verbindet eine langjährige Freundschaft. Über das Studium an der Musikhochschule Köln lernten sie sich kennen und merkten sofort\, dass man auf der gleichen musikalischen Wellenlänge swingt.\nSeit über 20 Jahren arbeiten sie in den unterschiedlichsten Konstellationen zusammen\, u.a. mit ihrer Funk- und Souljazz Formation „Federation of the Groove“ . Das aktuelle Quartett mit Martin Gjakonovski und Hans Dekker verbindet ihre gemeinsame Liebe zu traditionellem\, swingendem Be-Bop\, aber immer groovebetont und mit ausgeprägtem Bluesfeeling. Es werden Eigenkompositionen und Standards zum Besten gegeben. \nMartin Sasse – piano\nMartin Sasse hat im Laufe seiner Bühnenkarriere mit nahezu allen Legends im internationalen Jazz zusammengearbeitet und zählt lange schon selbst zu den herausragenden Jazz-Pianisten in Europa. Er hat zehn Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und spielt als Gast auf zahllosen Aufnahmen und bei Konzerten weltweit. Legenden des Jazz prägen und prägten seinen Weg\, darunter Al Foster\, Jimmy Cobb\, Steve Grossman und Lee Konitz. Für Billy Cobham und Hiram Bullock wechselte er vom Piano an die Hammond B3 und präsentiert sich als hervorragender Organist. Sasse spielte Tourneen mit den New York Voices\, Dusko Gojkovich\, Al Foster\, Rick Margitza oder Dick Oatts und war Pianist bei Till Brönners Reihe „Talking Jazz“ in der Bundeskunsthalle in Bonn. Er begleitete Gesangsgrößen wie Roberta Gambarini\, Tierney Sutton\, Janis Siegel (Manhattan Transfer) und Bobby McFerrin. Zu seinen regelmäßigen Partnern gehören Philip Catherine\, Peter Bernstein\, Dennis Mackrel und Scott Hamilton.\nAuch Weltstars aus Pop und Klassik hat Martin Sasse begleitet\, darunter Bobby McFerrin\, Tommy Emmanuel und Chris de Burgh. Er trat mit Jose Carreras\, Luciano Pavarotti und Placido Domingo auf und spielte mit Sting und den Bochumer Symphonikern die Europatournee „Symphonicity“. Mit Helge Schneider\, Udo Jürgens und Udo Lindenberg gehören auch einige der größten deutschsprachigen Entertainer zu Sasses Spielpartnern. Der hochgelobte Film „Blue“\, der auf der „Jazzahead“ in Bremen uraufgeführt wurde\, begleitete über zwei Jahre Sasses Auftritte\, u. a. im legendären Jazzclub „Smalls“ in New York und im berühmten Annex Sound Studio in Tokio. Seine Konzertreisen haben Martin Sasse durch Europa und die USA geführt\, nach Japan und China\, nach Ägypten und in den Sudan. Er unterrichtet am Institut für Medien und Musik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. \n  \nBruno Müller – guitars\nIn der Tradition amerikanischer Live- und Sessionmusiker wie Tommy Tedesco oder Lee Ritenour und inspiriert durch Künstler wie George Benson\, Robben Ford\, Eric Gale und Johnny Guitar Watson gilt Bruno Müller als einer der etabliertesten Gitarristen in Europa. Das Hauptmerkmal seiner musikalischen Persönlichkeit? Ganz klar sein filigranes Handwerk gepaart mit stilistischer Flexibilität zwischen Pop\, Soul\, Funk und Jazz. Vor allem aber: sein atemberaubender Groove.\n1969 wird Bruno Müller in Köln geboren. Er beginnt 1982 mit dem Gitarrespielen und nimmt Unterricht bei Norbert Scholly\, Peter O`Mara\, Scott Henderson und Peter Bernstein. Sein Studium der Jazz-Gitarre in Köln bei Professor Frank Haunschild schließt er im Jahre 2000 mit Auszeichnung ab. Schon während der Studienzeit ist Bruno Müller in ganz Deutschland mit Soul-Coverbands unterwegs und begleitet viele namhafte Künstler der Pop- und Schlagerwelt: Gloria Gaynor\, Jennifer Rush\, Weather Girls\, Stefan Raab\, Sarah Connor\, Max Mutzke\, Lena Meyer-Landruth\, Udo Jürgens\, Marshall & Alexander\, um nur einige zu nennen.\nSchon Mitte der 90er Jahre spielt Bruno Müller Werbe-Jingles in Stefan Raab`s kleinem Dachstudio ein\, wirkt später bei zahlreichen Raab-Produktionen mit und ist schließlich Gitarrist bei TV Total.\nMit seinem Freund\, dem Bassisten Christian von Kaphengst gründet er im Jahr 2000 dann die Band `Café du Sport`\, mit der er gleich den renommierten Hennessy-Jazzpreis gewinnt und zwei Alben veröffentlicht. Als Sideman spielt Bruno Müller im Laufe seiner Karriere für große Namen der internationalen Jazzszene: Till Brönner\, Jeff Cascaro\, Joe Sample\, Nils Landgren\, Wolfgang Haffner\, Don Grusin\, Randy Brecker und viele\, viele mehr.\nEine weitere wichtige Station seines musikalischen Schaffens: die Zusammenarbeit mit der Isländischen Fusionjazz-Band Mezzoforte. Von 2007 bis 2014 ist er fester Gitarrist der Band\, spielt die Alben “Volcanic“ und “Islands“ ein und tourt mit der Band quer durch die Welt. Inner Back Home: das erste Solo-Album: Ab 2015 konzentriert sich Bruno Müller dann wieder mehr auf seine eigenen Projekte und bringt 2016 sein erstes Soloalbum “Inner Back Home“ heraus. Wobei man bei diesem Debut eigentlich eher von einem Familientreffen der jungen und lebendigen deutschen und internationalen Jazzszene sprechen müsste. Denn wenn Bruno Müller seine Freunde anruft\, um mit ihnen zu jammen\, geben sich mal eben Till Brönner\, Max Mutzke\, Jeff Cascaro\, Joo Kraus\, Magnus Lindgren und Frank McComb die Klinke in die Hand. Leidenschaft teilen und lehren. Über seine musikalische Arbeit als Live- und Studio-Musiker hinaus ist Bruno Müller auch als Musikpädagoge tätig. Im Zeitraum 2002 – 2004 ist er Dozent für Jazzgitarre an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und führt seine pädagogische Tätigkeit seit 2009 mit einem Lehrauftrag für Jazz/Rock/Pop-Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter. \n  \nMartin Gjakonovski – bass\nGjakonovski stammt aus einer Musikerfamilie; seine Mutter war Jazzsängerin und der Vater gründete und leitete die Radio Jazz Big Band Mazedonien. Martin Gjakonovski lernte ab dem sechsten Lebensjahr Geige und wechselte mit 14 Jahren zum Kontrabass. Bald schon gründete er seine erste eigene Band\, das Trio Spato. Seit 1991 studierte er an der Hochschule für Musik Köln. Er arbeitete in den Gruppen von Paul Kuhn\, Lynne Arriale\, Olivia Trummer\, Paul Shigihara\, Nicolas Simion\, Bojan Z\, Anders Bergkrantz\, Omer Klein sowie der Frankfurt Jazz Big Band. Mit Musikern wie Roman Schwaller\, Andy Middleton\, Tony Lakatos oder Charlie Mariano war er auf wichtigen europäischen Festivals zu Gast\, etwa in Zagreb\, Brüssel\, Bilbao\, Krakau und Leverkusen. Er legte ein Album mit Hugo Read und Thomas Cremer im Frankfurt Jazz Trio vor und gehörte zu Markus Burgers Septer Bourbon. Bisher spielte er mehr als achtzig Jazz und World Music-CDs ein\, u.a. mit Dusko Goykovich\, Paul Kuhn\, Nicolas Simion\, Antonio Faraò/ Bob Berg\, Michael Sagmeister\, Anke Helfrich\, Torsten Goods\, Ferenc Snétberger\, Dejan Terzic European Assembly\, Claudius Valk Trio\, Ratko Zjaca/ Simone Zanchini/ Adam Nussbaum. \n  \nJoost van Schaik – drums\nJoost van Schaik (* 1974 in Zwolle\, Overijssel) ist ein niederländischer Jazzmusiker (Schlagzeug)\,[1] der derzeit hauptsächlich in Belgien und den Niederlanden tätig ist. Er begann mit sechs Jahren zu trommeln; ab dem Alter von zehn Jahren erhielt er Unterricht. Mit zwölf Jahren spielte er in der Band seines Vaters Dixieland. In den nächsten Jahren begann er sich zunehmend\, für Modern Jazz zu interessieren. Mit 16 Jahren absolvierte er das Vorbereitungsjahr des Konservatoriums von Zwolle; er erhielt Unterricht bei John Engels\, Henk Zomer und Han Bennink. Mit 18 Jahren begann er sein Studium am Conservatorium Hilversum\, wo ihn Marcel Serierse und Cees Kranenburg ausbildeten. 1995 zog er nach New York\, wo ihn Jeff Tain Watts\, Carl Allen und Gregory Hutchinson unterrichteten.\nSchaik war Mitglied im Quartett von Toon Roos Quartet\, den Combos von Philip Catherine\, Benjamin Herman\, Jurai Stanik\, Sjoerd Dijkhuizen-Martijn van Iterson und im Amsterdam Jazz Quintet. Weiterhin arbeitete er mit Nathalie Loriers sowie mit Curtis Fuller\, James Moody\, Toots Thielemans\, Lew Tabackin\, Jasper Blom\, Karel Boehlee\, Eef Albers\, Jarmo Hoogendijk\, Rein de Graaff und Bert Joris. Zudem ist er auf Alben von Nico Bunink\, Joe Cohn\, Frank Roberscheuten\, Sanne van Hek\, Ivan Paduart\, dem Glenn Miller Orchestra von Wil Salden\, Philip Catherine/Brussels Jazz Orchestra\, Jan Menu oder Jesse van Ruller zu hören. \nFoto: Gerhard Richter / Peter Tümmers
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